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Fatale Verwechslung in München

„Bärlauch“ gesammelt: Mann (48) stirbt an Vergiftung

Weil ein Mann eine Soße aus selbstgepflücktem Bärlauch aß, verstarb er an den Folgen einer Vergiftung. Die Polizei geht davon aus, dass der 48-Jährige eine giftige Pflanze mit Bärlauch verwechselte.

Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

München - Am Sonntag, 2. Mai, verstarb ein 48-Jähriger aus dem Landkreis Freising nach einer intensivmedizinischer Behandlung in einem Münchner Krankenhaus an einer Vergiftung.

Die Ermittlungen der Münchner Kriminalpolizei ergaben, dass der 48-Jährige Ende April eine Soße mit selbstgesammelten angeblichen Bärlauch aß. Kurz darauf kam es zu einer Verschlechterung seines Gesundheitszustandes, weswegen er in ein Krankenhausgebracht wurde. In der Folge verstarb er an einer Vergiftung, da es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um Bärlauch handelte, sondern um die nahezu identisch aussehende aber dafür hochgiftige Herbstzeitlose. Diese enthalten Colchicin, welches hochgiftig für den Menschen ist.

Warnhinweis der Münchner Polizei:

In diesem Zusammenhang weist die Münchner Polizei daraufhin, vor dem Verzehr von selbstgepflückten Pflanzen oder Sträuchern vorsichtig zu sein und genauer zu prüfen, um was es sich handelt.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte

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