Dann auch noch medizinische Probleme in München

18-Jähriger aus Landkreis Rosenheim unternimmt Geisterfahrt auf Mittlerem Ring

München Mittlerer Ring Schild
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Mittlerer Ring in München (Archivbild).

München - Am Sonntagvormittag, 27. September, erhielt die Polizei die Mitteilung, dass auf dem Mittleren Ring zwischen Brudermühltunnel und Heckenstallertunnel ein Geisterfahrer unterwegs wäre.

Die verständigte Streife der Münchner Polizei konnte das Fahrzeug gegen 10.55 Uhr auf der Heckenstallerstraße feststellen. Beim Fahrer handelte es sich um einen 18-jährigen Mann aus dem Landkreis Rosenheim, wie das Polizeipräsidium München nun mitteilte.

Was war passiert? Ersten Ermittlungen zufolge war der junge Mann nach einem Fahrfehler in falscher Richtung auf den Mittleren Ring eingebogen. Anschließend fuhr der Fahrer rund 150 Meter mit seinem Audi als "Geisterfahrer" auf der Heckenstallerstraße, ehe er seinen Wagen am Fahrbahnrand zum Stehen brachte.

Durch den Vorfall war der junge Mann nach Polizeiangaben „emotional stark betroffen“ und er bekam auch medizinische Probleme. Deswegen verständigten die Beamten auch einen Rettungswagen. Dessen Besatzung brachte den 18-Jährigen schließlich zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus.

Der Audi wurde von den Polizeibeamten aus dem Gefahrenbereich gebracht und in einer nahegelegenen Straße verkehrssicher geparkt. Die Polizei will nun prüfen, ob gegen den 18-Jährigen ein Bußgeldverfahren eingeleitet wird. Andere Verkehrsteilnehmer wurden bei der Geisterfahrt jedoch offenbar nicht gefährdet.

mw/Polizei München

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