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DWD warnt vor starkem Gewitter: Gewitterzelle auf dem Weg nach Osten

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Polizei nimmt 21-Jährigen in Gewahrsam

Mann will in Führerhaus eindringen und verletzt Security-Mitarbeiter

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In Unterbindungsgewahrsam wurde ein 20-Jähriger genommen, der einen Polizisten und eine Security-Mitarbeiterin verletzt hatte.

München - Er schrie wahllos Passanten an, dann versuchte er in den Führerstand einer S-Bahn zu gelangen: Erst nach einem Gerangel, bei dem er wild um sich trat, konnte ein 20-Jähriger von der Polizei überwältigt werden:

Gegen 23.25 Uhr meldete die Leitstelle der Deutschen Bahn Sicherheit die Bundespolizei über einen Randalierer in derS-Bahn (S3) von Pasing Richtung Mammendorf. Ein 20 Jahre alter Gröbenzeller beschimpfte bereits am Bahnhof Pasing am Bahnsteiggrundlos Passanten. Beim Halt einer S-Bahn versuchte er vom Bahnsteig aus in den Führerstand des Triebfahrzeuges zu gelangen

Da die Tür jedoch verschlossen war, hämmerte er mit den Fäusten gegen die Tür und schrie um sich. Nachdem der 20-Jährige direkt hinter dem Lokführer in den Fahrgastraum ging, beschimpfte er wahllos Mitreisende, schrie sie an und gestikulierte wild mit den Armen. Zudem schlug er weiter mit den Fäusten von innen gegen die Tür zum Lokführerstand und versuchte auch von dort die verschlossene Tür zu öffnen.

Randalierer trat nach Security-Mitarbeitern

Am Haltepunkt Langwied alarmierte der Lokführer eine Streife des Sicherheitsdienstes. Diese befand sich im hinteren Zugteil, wechselte nach vorne und stellte den Gröbenzeller. Bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizei am Haltepunkt Lochhausen wurde der aggressive Mann festgehalten

Beim Verbringen aus der S-Bahn kam es zuvor zu einem heftigen Gerangel. Dabei schlug und trat der 20-Jährige nach den Security-Mitarbeitern. Eine 28-Jährige Bahnsicherheitsbedienstete traf er dabei gezielt mit dem Fuß im Rücken. Sie klagte über Schmerzen und erlitt auch am Knie Verletzungen, die später ärztlich behandelt wurden. Der 20-Jährige beleidigte die Sicherheitskräfte zudem mit zahlreichen Kraftausdrücken.

Gröbenzeller weigerte sich, in Zelle zu gehen und verletzt Polizisten

Eingetroffene Kräfte der Bundespolizei nahmen ihn in Unterbindungsgewahrsam, da er auch gegenüber den Beamten immer wieder aggressiv und aufbrausend reagierte. Bei der Einschließung in die Gewahrsamszelle der Bundespolizei am Hauptbahnhof stellte er seinen Fuß in den Türspalt. 

Beim Versuch ihn in die Zelle zu drücken, um die Tür zu schließen, ergriff der Gröbenzeller den Arm eines Bundespolizisten und zog diesen in die Gewahrsamszelle. Dabei bzw. bei der anschließenden Überwältigung und Fesselung erlitt ein 30-jähriger Bundespolizist Schürfwunden am Schienbein. Die Verletzung musste nicht medizinisch versorgt werden; der Beamte blieb dienstfähig.

Einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte der 20-Jährige. Gegen ihn wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, gefährliche Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

Pressemitteilung Pressestelle Bundespolizei München

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