Polizei vermutet "Tatvorsatz" in München

Mann aus Katar rast mit weit über 100 km/h durch Altstadttunnel

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München - Am Donnerstag führten Polizeibeamte der Polizeiinspektion 12 mittels eines Laserhandmessgeräts Geschwindigkeitskontrollen am Altstadttunnel durch. Gegen 3.20 Uhr konnte ein Auto mit einer Geschwindigkeit von 107 km/h gemessen werden. Erlaubt sind dort 50 km/h.

Der 23-jährige Fahrer aus Katar konnte anschließend in der Bruderstraße angehalten werden. Er musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 560 Euro hinterlegen. Der Bußgeldkatalog sieht für diese Geschwindigkeitsüberschreitung ein Bußgeld in Höhe von 280 Euro, zwei Punkte im Verkehrszentralregister und ein Fahrverbot von zwei Monaten vor. 

Allerdings wurde dem 23-Jährigen bei der Überschreitung von mehr als 100 Prozent der erlaubten Geschwindigkeit Tatvorsatz vorgeworfen, weswegen sich das Bußgeld verdoppelt. Der Anhalteweg würde sich unter günstigsten Umständen auf etwa 107 Meter verlängern, wobei der Reaktionsweg, den man zurücklegt, um den Bremsvorgang einzuleiten, schon etwa 32 Meter beträgt. Somit käme man erst nach insgesamt circa 147 Metern erst zum Stehen.

Überhöhte Geschwindigkeit führt als eine der Hauptunfallursachen immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen. Gerade im Bereich des Altstadttunnels ereignen sich immer wieder schwere Unfälle. Deshalb wird die Münchner Polizei zur Erhöhung der Verkehrssicherheit weiterhin gezielt Geschwindigkeitsüberwachungen durchführen.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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