Massenschlägerei in München

40 Personen prügeln am Stachus aufeinander ein - mehrere Verletzte

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München - Am Stachus kam es am Donnerstag zu einer Massenschlägerei. 40 Menschen prügelten dabei aufeinander ein. 

Zu einer Massenschlägerei kam es am Donnerstag, den 26. Dezember am Münchner Stachus. Gegen 6 Uhr riefen Passanten den Notruf 110 und erklärten, dass sich am Karlsplatz mehrere Menschen schlagen würden, berichtet die Polizei München am Freitag. Mehrere Streifen rückten daraufhin aus. Vor Ort war es aber nicht etwa zu einer kleinen Rangelei gekommen, sondern sage und schreibe 40 Personen prügelten hier aufeinander ein. Zur Verstärkung forderten die Beamten deshalb weitere Streifen an. 

Als die Prügelnden die Polizei bemerkten, nahmen die meisten von ihnen Reisaus und flüchteten in verschiedene Richtungen. Insgesamt gelang es der Polizei vor Ort, noch sechs Personen festzunehmen. Unter ihnen befanden sich auch drei Verletzte, die vom Rettungsdienst behandelt werden mussten. Alle Festgenommenen wurden anschließend auf die Polizeiinspektion 11 in der Altstadt gebracht. 

Das missfiel augenscheinlich besonders einem 22-Jährigen aus dem nördlichen Landkreis München, der während der Sachbearbeitung Widerstand leistete und einen Polizisten leicht am Knie verletzte. Weil er sich danach immer noch nicht beruhigen ließ, musste er in Gewahrsam genommen werden. 

Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. 

Die Ermittlungen im Fall der Schlägerei wurden durch das Kommissariat 23, zuständig für jugendtypische Gewalttaten, übernommen. Derzeit wird wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

jv

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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