Nigerianer stirbt im Klinikum Großhadern

Meningitis-Alarm in Münchner Asylunterkunft

München - Alarm in der Asylunterkunft in Lochhausen! Am Dienstag früh hat die Polizei die Zufahrt in der Langwieder Hauptstraße gesperrt, etliche Rettungskräfte stürmten in die Gebäude. In der Nacht auf Dienstag ist ein Flüchtling im Krankenhaus verstorben. Verdacht auf Meningitis – Hirnhautentzündung!

"Wir sind bestürzt über die Nachricht vom Tod des Mannes", sagt Andrea Betz von der Inneren Mission, die den Betrieb führt. Die anderen Flüchtlinge seien sehr verunsichert, aber es bestehe kein Grund zur Panik. „Wir stehen in engem Kontakt mit den Behörden.“

Laut Gesundheitsreferat der Stadt wurde der Verdacht bislang noch nicht bestätigt. „Der Verdacht besteht, aber die genaue Todesursache wird noch vom Pettenkofer-Institut geprüft“, sagte Sprecherin Bernadette Felsch. Der Mann lebe seit Juli in Deutschland und sei bei früheren Untersuchungen in einem guten gesundheitlichen Zustand gewesen. Er sei nachts mit dem Notarztwagen ins Klinikum Großhadern gekommen und dort verstorben.

Die betreffende Flüchtlingsunterkunft hat erst am 29. Dezember eröffnet. Die meisten der 240 Bewohner kommen aus Nigeria, Sierra Leone und Somalia. Im Umfeld der Unterkunft heißt es, bei dem Toten soll es sich um einen Nigerianer handeln, der zwischen 20 und 30 Jahre alt ist. Zudem sollen weitere Bewohner ins Krankenhaus gebracht worden sein, bei denen sich der Verdacht jedoch laut tz nicht bestätigt haben soll.

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Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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