Polizei beobachtet rücksichtsloses Verhalten

Mercedes-Fahrer (23) rast mit bis zu 160 km/h durch München

München - In der Nacht zum Donnerstag hat die Polizei einen jungen Mann im Stadtgebiet verfolgt. Der muss sich nun für seine Raserei verantworten.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Am 20. Juni gegen 1.55 Uhr stellten zivile Beamte der Verkehrspolizei auf dem Georg-Brauchle-Ring in München einen Mercedes mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fest.

Die Beamten folgten dem Auto und führten dabei mit einem Messsystem mehrere Geschwindigkeitsmessungen durch. Am Georg-Brauchle-Ring wurde bei erlaubtem Tempo 60 eine Geschwindigkeit von 121 km/h gemessen.


Weiterhin fuhr der Fahrzeugführer anderen Fahrzeugen dicht auf und überholte diese, um schneller voranzukommen. Dabei fuhr er auch über durchgezogene Linien und über Abbiegespuren. Dabei wurden bis zur Garmischer Straße immer wieder Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h festgestellt. Das Fahrzeug konnte durch die Beamten angehalten und kontrolliert werden.

Nach Auswertung des Videomaterials wurde eine Anzeige gegen den 23-jährigen Fahrzeugführer wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens erstellt, da er sich als Kraftfahrzeugführer mit nicht angepasster Geschwindigkeit grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegte, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen. Durch die Staatsanwaltschaft wurde zudem die Beschlagnahme des Führerscheins vor Ort angeordnet.

Den 23-Jährigen erwarten nun ein Strafverfahren und ein Bußgeld in Höhe von über 1.000 Euro, zwei Punkte und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Die Münchener Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit eine der häufigsten Hauptunfallursachen bei Unfällen mit getöteten und schwer verletzten Verkehrsteilnehmern darstellt.

Pressemeldung des Polizeipräsidiums München

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

Kommentare