+++ Eilmeldung +++

Noch kein Verdachtsfall

Verfassungsschutz darf AfD vorerst nicht beobachten

Verfassungsschutz darf AfD vorerst nicht beobachten

 Spektakuläre Flucht aus der JVA

„Porsche-Mörder“ flieht im Lieferwagen aus Stadelheim - Ausbrecher hatte wohl Hilfe

Mutmaßlicher „Porsche-Mörder“ im Lieferwagen aus Stadelheim geflohen
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Ein Schild mit der Aufschrift „Zufahrt zur Strafanstalt frei“ steht vor einem Wachturm der Justizvollzugsanstalt München Stadelheim, aufgenommen am 13.05.2011 in München (Bayern).

München - Ein Mann, der unter Verdacht steht, einen Porsche-Fahrer mitten in München im März 2020 ermordet zu haben, ist in filmreifer Manier aus der Justizvollzugsanstalt Stadelheim geflohen. Hatte er einen Helfer?

Update, Donnerstag (11. Februar): Ausbrecher von Stadelheim hatte Hilfe

Nachdem am Dienstag ein 24-Jähriger aus der JVA Stadelheim ausbrechen und zunächst mit einem Lieferwagen quer durch München flüchten konnte, laufen die Ermittlungen noch immer, wie ihm der Ausbruch gelingen konnte. Das Justizministerium veröffentlichte nun eine erste Spur: Der Ausbrecher hatte offenbar Hilfe. „Derzeit gibt es Hinweise, dass der Gefangene nicht alleine gehandelt hat, sondern Unterstützung von Gefangenenseite hatte“, sagt Andrea Leonhardt, Sprecherin des Justizministeriums, gegenüber unserem Partnerportal tz.de.

Das war geschehen: Ein unter Mordverdacht stehender Mann ist aus dem Münchner Gefängnis Stadelheim ausgebrochen. Das bestätigte das bayerische Justizministerium anschließend. Dem 24-Jährigen sei es am Dienstag gelungen, „in einem Lieferfahrzeug versteckt aus der Anstalt zu entweichen“, sagte eine Ministeriumssprecherin.

Der flüchtige Untersuchungshäftling wurde aber schon kurz nach seinem Ausbruch und einer Großfahndung wieder von der Polizei festgenommen, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums sagte. Wie die Flucht aus dem berühmten Münchner Gefängnis gelingen konnte, ist noch ein Rätsel: „Die Umstände, die zu der Entweichung geführt haben, werden derzeit mit Hochdruck aufgearbeitet.“

Erstmeldung Dienstag (9. Februar): „Porsche-Mörder“ flieht aus Stadelheim

Eine filmreife Flucht ereignete sich in der Landeshauptstadt. Ein unter Mordverdacht stehender Mann ist aus dem Gefängnis Stadelheim ausgebrochen.

Mutmaßlicher Mörder flieht aus der JVA

Das bestätigte das bayerische Justizministerium, nachdem zuvor die „Bild“-Zeitung darüber berichtet hatte. Dem 24-Jährigen sei es am Dienstag gelungen, „in einem Lieferfahrzeug versteckt aus der Anstalt zu entweichen“, sagte eine Ministeriumssprecherin. Der flüchtige Untersuchungshäftling wurde aber schon kurz nach seinem Ausbruch und einer Großfahndung wieder von der Polizei festgenommen, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums sagte.

Umstände der Flucht rätselhaft

Wie die Flucht aus dem berühmten Münchner Gefängnis gelingen konnte, ist noch ein Rätsel: „Die Umstände, die zu der Entweichung geführt haben, werden derzeit mit Hochdruck aufgearbeitet.“

Bei dem 24-Jährigen handelt es sich nach Ministeriumsangaben um einen als mutmaßlichen „Porsche-Mörder“ in Untersuchungshaft sitzenden Mann, der sich seit Juni vergangenen Jahres in Stadelheim befand.

Mord mitten in München

Dem Mann wird vorgeworfen, im März 2020 einen 25-Jährigen in dessen Sportwagen erschossen zu haben. Eine Passantin hatte die Leiche auf dem Fahrersitz des abgestellten Sportwagens im Stadtteil Am Hart bemerkt.

Hintergrund des Verbrechens sollen Schulden im Zusammenhang mit Drogengeschäften gewesen sein, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft damals mit. Es sei um Kokaingeschäfte und einen höheren vierstelligen Betrag gegangen.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er den 25-Jährigen heimtückisch und aus Habgier ermordete. Dem Mann droht damit bei einem Nachweis seiner Schuld eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Gefängnisausbrüche „absolute Ausnahme“

Ausbrüche aus Gefängnissen in Bayern sind nach Angaben des Justizministeriums „die absolute Ausnahme“ - und seit vielen Jahren trotz gestiegener Gefangenenzahlen rückläufig.

bcs mit Material der dpa

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