Von S-Bahn bei Hackerbrücke überollt

Arme und Beine verloren: So geht es dem Dachauer (24)

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Eine S-Bahn fährt in München in die Haltestelle Hackerbrücke ein, wo sich der schwere Unfall ereignete.

München - Am 26. Dezember ereignete sich an der S-Bahn-Station Hackerbrücke in der Nähe des Hauptbahnhofs eins schrecklicher Unfall. Ein betrunkener 24-Jähriger stürzte ins Gleis und wurde von zwei S-Bahn-Zügen überrollt.

Noch liegt der 24-Jährige nach dem grauenhaften Unfall am S-Bahnhof Hackerbrücke im künstlichen Koma. Gegenüber unserer Redaktion teilte Wolfgang Hauner von der Bundespolizei München mit, dass der Verletzte noch längere Zeit in diesem Komazustand verbleiben muss. In diesem Zustand soll sich sein Körper zunächst regenerieren.

Es besteht keine akute Lebensgefahr

Er schwebe derzeit nicht in einer akuten Lebensgefahr, jedoch bestehe bei solchen schweren Verletzungen immer ein Risiko, wenn die Patienten aus dem Koma zurückgeholt werden. Man müsse dann beobachten, wie der Körper des Dachauers reagieren wird, wenn er wieder wach ist. Wie bereits berichtet, verlor der Dachauer bei dem Unfall beide Arme und ein Bein.

Die Polizei konnte derweil ermitteln, dass der 24-Jährige vor dem Unglück auf einer privaten Weihnachtsfeier war. Sturzbetrunken trat er am frühen Morgen den Heimweg an. Mit etwa 1,8 Promille torkelte er dann gegen 4 Uhr morgens ins Gleis.

Videomaterial beweist: Es war ein Unfall

Da die Aufnahmen der Videokameras an der S-Bahnhaltestelle Hackerbrücke den Unfall eindeutig dokumentierten, sei die polizeiliche Arbeit abgeschlossen, so der Sprecher der Bundespolizei. Es handelt sich um einen Unfall ohne Fremdverschulden.

mag

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