Initiative in Bayern

Neue Umweltschutzmaßnahme - Kein Abwasser mehr in unseren Flüssen 

München - Nach Idee von MdL Martin Huber und Altöttinger Landrat beschließt der Umweltausschuss einstimmig die Initiative zum "Geschlossenen Wasserkreislauf in der Industrie".

Der Umweltausschuss im Bayerischen Landtag hat einstimmig die Antragsinitiative von Martin Huber, MdL für ein Forschungsprogramm zu einem weitgehend "geschlossenen Wasserkreislauf in der Industrie" beschlossen. Dabei geht es um die Herstellung eines Stoffkreislaufs innerhalb der Industrieproduktion in bayerischen Industrieunternehmen, um die Einleitung von Abwässern in die Umgebung zu vermeiden.

"Der Schutz unserer Lebensgrundlagen, des Bodens, der Luft und des Wassers ist das oberste Ziel unseres politischen Handelns. Wir wollen Umweltschutz und wirtschaftlichen Erfolg zusammenbringen. Das Motto lautet Ökologie und Ökonomie – Hand in Hand. Dazu leistet das Forschungsprogramm für einen weitgehend geschlossenen Wasserkreislauf in der Industrie einen wichtigen Beitrag.", erklärt Martin Huber seinen Antrag.

Gerade die Problematik mit PFOA in Altötting zeige, dass es nötig sei, den Austrag von Gefahrenstoffen in die Umgebung zu verringern. Hier könne man mit mehr Forschung und Pilotprojekten noch mehr erreichen, begründete Huber den Antrag weiter.

Mit dem Antrag wird die Bayerische Staatsregierung aufgefordert, geeignete Maßnahmen und Pilotprojekte zu fördern, die verstärkt die Nutzung von weitgehend geschlossenen Wasserkreisläufen in der Industrie ermöglichen. Ein Forschungsprogramm soll langfristig dafür sorgen, dass bayerische Unternehmen unterstützt werden, einen Ressourcenkreislauf des Rohstoffs Wasser im Produktionsprozess zu verwirklichen. Erste vorbereitende Schritte dazu werden bereits in Kürze vom Umweltministerium angestoßen.

Pressemitteilung des bayerischen Landtags

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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