Ein Fahrer (33) flüchtet in München

Nach Schlangenlinien: Autos kollidieren und landen auf Tramgleis

München-Neuhausen - Zu einem kuriosen Vorfall ist es am Samstagnachmittag in München gekommen. Eine Unfallpartei flüchtete dabei zu Fuß. Der Grund dafür wurde rasch klar.

Am 26. Mai gegen 13.30 Uhr fuhr ein 33-Jähriger mit seinem Audi auf der Dachauer Straße stadtauswärts in München-Neuhausen. Bereits im Vorfeld konnte durch Zeugen beobachtet werden, dass er Schlangenlinien fuhr.

Plötzlich wechselte der Mann mit seinem Auto vom rechten auf den linken Fahrstreifen und kollidierte mit dem Auto eines 19-Jährigen aus dem Landkreis Dachau. Beide Fahrzeuge kamen nach links von der Fahrbahn ab und im Hochgleis der Straßenbahn zum Stehen.

Sowohl der 33-jährige Autofahrer, als auch seine Fahrzeuginsassen flüchteten zu Fuß von der Unfallstelle stadteinwärts und konnten dann im Bereich Stiglmaierplatz im Rahmen der Fahndung vorläufig festgenommen werden.

Strecke anderthalb Stunden gesperrt

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde bei dem 33-Jährigen Ungar, bei dem deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen werden konnte, eine Blutentnahme durchgeführt und er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Dort wird ein Ermittlungsrichter über die Haftfrage entscheiden.

Bei dem Vorfall kamen keine Personen zu Schaden. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 35.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme musste das Trambahngleis stadtein- und stadtauswärts für die Dauer von rund anderthalb Stunden komplett gesperrt werden. Durch die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Weiter musste der linke Fahrstreifen der Dachauer Straße gesperrt werden.

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums München

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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