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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Estland und Lettland neue Corona-Hochrisikogebiete

Blick auf Estlands Hauptstadt Tallinn
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Estland ist eines der Länder, die ab Sonntag als Hochrisikogebiete gelten. Auf Reisende kommen dann strengere Corona-Reiseregelen zu.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Freitag (8. Oktober) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 263 (Quelle/Stand: LGL, 7. Oktober, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 2,0 (Quelle/Stand: LGL, 7. Oktober, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 242 (Quelle/Stand: DIVI, 8. Oktober, 6.15Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 169,8, Landkreis Rosenheim 214,7, Landkreis Traunstein 243,4, Landkreis Berchtesgadener Land 244,5, Landkreis Mühldorf 96,2, Landkreis Altötting 104,8 (Quelle/Stand: RKI, 8. Oktober, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4853, Landkreis Rosenheim 17.209, Traunstein 13.449, Berchtesgadener Land 7646, Mühldorf 7877, Altötting 7046 (Quelle/Stand: RKI, 8. Oktober, 0 Uhr) 
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 73, Landkreis Rosenheim 474, Traunstein 220, Berchtesgadener Land 103, Mühldorf 159, Altötting 215 (Quelle/Stand: RKI, 8. Oktober, 0 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 19.47 Uhr - Estland und Lettland neue Corona-Hochrisikogebiete

Die Bundesregierung stuft Estland, Lettland und die Ukraine von Sonntag an als Corona-Hochrisikogebiete ein. Auch Brunei Darussalam und Jemen fallen dann unter diese Kategorie, wie das Robert-Koch-Institut mitteilte.

Zugleich werden eine ganze Reihe von Staaten und Regionen nicht mehr so eingestuft: Aserbaidschan, die französischen Überseegebiete Französisch-Polynesien, Guadeloupe, Martinique, St. Barthélemy und St. Martin sowie Indonesien, Kasachstan, Kolumbien und in Norwegen die Provinzen Oslo und Viken. Damit entfallen alle Quarantäneregeln für Einreisende aus dieser Region.

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestujft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

Update, 18.42 Uhr - Kein größerer Ausbruch nach Corona-Fällen in Diskotheken

Seit der Öffnung der Clubs am vergangenen Wochenende sind einzelne Corona-Infektionen bekannt geworden - ein größerer Ausbruch ist bislang jedoch nicht festzustellen. Das bestätigte am Freitag ein Sprecher des Landratsamtes Regen. Zuvor hatten im Landkreis Regen zwei mit Corona infizierte Gäste zwei Diskotheken besucht. Weitere Fälle, die im direkten Zusammenhang mit diesem Disko-Besuch stehen, sind bisher nicht bekannt, wie der Sprecher mitteilte.

Einzelne Positiv-Fälle kommen jedoch häufiger vor. In einem Club in Deggendorf feierte beispielsweise in der Nacht auf Dienstag ebenfalls ein infizierter Gast. Im Gegensatz zu den beiden Fällen im Landkreis Regen war diese Person ersten Erkenntnissen zufolge doppelt geimpft, wie das Landratsamt Deggendorf am Freitag mitteilte.

Es wird davon ausgegangen, dass die Person zum Zeitpunkt des Besuchs der Diskothek bereits ansteckend war. Die Landratsämter rufen daher alle Gäste, die an den gleichen Abenden zu Besuch waren, auf, sich testen zu lassen. Wer den Kontakt zu einem positiven Fall nachweisen kann, erhält den Angaben zufolge in der Regel einen kostenlosen PCR-Test. 

Update, 17.45 Uhr - Schweden setzt Moderna-Impfstoff bei Jüngeren aus

Der Corona-Impfstoff von Moderna wird in Schweden vorerst keinen Menschen unter 30 Jahren mehr verabreicht.

Die Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten hat beschlossen, den Einsatz des Präparats des US-Unternehmens für die Jahrgänge 1991 und jünger vorsichtshalber vorläufig bis zum 1. Dezember auszusetzen. Grund dafür sind Anzeichen eines erhöhten Risikos von Nebenwirkungen wie die Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Herzbeutels (Perikarditis), wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Das Risiko, davon betroffen zu sein, sei jedoch äußerst gering. Die betroffene Altersgruppe sollte stattdessen den Impfstoff von Biontech/Pfizer erhalten, empfahl die Behörde.

Die Impfung gegen Covid-19 wird in Schweden allen Menschen über zwölf Jahre angeboten. Bislang haben 84 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger über 16 Jahre in dem EU-Land mindestens eine Impfdosis erhalten, knapp 78 Prozent auch schon eine zweite.

Update, 16.04 Uhr - Coronalage im Kreis Rosenheim

Wie das Landratsamt Rosenheim mitteilt, steigen die Coronazahlen im Landkreis weiter stark an. Insbesonders bei den unter 60-Jährigen gibt es viele Ansteckungen, aber auch Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeheimen werden immer öfter infiziert. Den ausführlichen Wochenbericht findet ihr hier.

Update, 15.20 Uhr - 53 Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Insgesamt werden in den Kliniken Südostbayern 29 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 21 auf der Normalstation und acht auf der Intensivstation. Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 100.719 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 95.597 Personen die Zweitimpfung erhalten. Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 743 aktive COVID-19-Fälle vor. Seit der letzten Pressemitteilung am 7. Oktober sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 53 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 13.495 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Als genesen gelten mindestens 12.532 Personen (56 Personen mehr seit der Meldung vom 7. Oktober). Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 220 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 243,4.

Update, 14.20 Uhr - Ein Todesfall im Kreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn ist eine weitere Person, die mit dem Corona-Virus infiziert war, verstorben. Seit der letzten Statusmeldung vom

Freitag, 1. Oktober gibt es 112 neue bestätigte Corona-Fälle. (Stand: 8. Oktober, 0 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt nach Angaben des RKI (Stand: 8. Oktober, 3.10 Uhr) bei 96,2.

Update, 13.31 Uhr - Zwölf Covid-Patienten in InnKliniken

Das InnKlinikum Altötting und Mühldorf berichtet, dass sich am Freitag (Stand: 11.45 Uhr) zwölf Covid-Patienten am Standort Mühldorf, zwei in Burghausen und zwei in Altötting unter den Patienten befinden. Drei davon liegen in Mühldorf auf der Intensivstation in Altötting sind es zwei. Drei der Mühldorfer Patienten werden beatmet, in Altötting einer. Die Hospitalisierungsinzidenz für Mühldorf liegt bei 5,15 und für Altötting bei 2,68.

Update, 12.34 Uhr - So ist die Corona-Lage im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 47 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich 15 Personen als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 7.646 (Stand RKI: 8. Oktober, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 244,5 (Stand RKI: 8. Oktober, 0 Uhr).

Von den insgesamt 7646 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 7136 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 407 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es 114 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). Ein verstärktes Infektionsgeschehen ist dabei aktuell insbesondere an Schulen, aber auch an Kindergärten erkennbar. In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 260 neue COVID-19-Fälle.

Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 200 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 17 COVID-19-Patienten stationär behandelt. 12 Patienten davon haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land. Derzeit werden in den Kliniken im Berchtesgadener Land insgesamt zwei Patienten intensivmedizinisch betreut, diese zwei Patienten haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land. Von den 17 im Berchtesgadener Land stationär behandelten Patienten sind zwei Personen vollständig geimpft, 1 Person hat ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land und wird auf der Normalstation behandelt.

Die KSOB behandeln am Standort in Traunstein derzeit insgesamt 12 COVID-19-Patienten. Zwei Personen davon haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land und werden intensivmedizinisch betreut.

Insgesamt werden in den Kliniken der KSOB an ihren Standorten im Berchtesgadener Land und Traunstein 29 COVID-19-Patienten behandelt. Davon befinden sich 21 Patienten auf der Normalstation und acht Patienten auf der Intensivstation.

Update, 12.14 Uhr - Kündigung von Lehrer wegen Ablehnung von Maskenpflicht rechtens

Die Kündigung eines Lehrers in Brandenburg, der die Maskenpflicht ablehnt, ist wirksam. Die Äußerungen des Lehrers gegenüber der Schulelternsprecherin rechtfertigten die außerordentliche Kündigung, teilte das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg mit. Es wies die Kündigungsschutzklage des Lehrers ab. Das berichtet die Tagesschau.

Eine Mail an die Elternsprecherin hatte demnach unter anderem die Aufforderung an die Eltern enthalten, wegen der Maskenpflicht mit einem formulierten Schreiben gegen die Schule vorzugehen. Der Mann nannte die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes „vorsätzliche Körperverletzung“. Er weigerte sich auch selbst, in der Schule eine Maske aufzusetzen.

Obwohl es eine Abmahnung gab und das Land den Pädagogen warnte, dass er mit einer Kündigung rechnen müsse, gab er in einer weiteren E-Mail eine ähnliche Erklärung ab, wie das Gericht weiter mitteilte. Zudem habe er ein Attest aus Österreich vorgelegt, das ihn vom Tragen eines Maske befreien sollte, das er aber aus dem Internet gezogen habe.

Update, 11.30 Uhr - Kultusminister wollen Schulen offen halten

Die Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder setzen sich weiterhin dafür ein, dass es in der Corona-Pandemie nicht zu erneuten Schulschließungen kommt. Es sei „unerlässlich, die Schulen offen zu halten und den Präsenzunterricht dauerhaft zu sichern“, heißt es in einem Beschluss, den die Minister am Freitag nach Beratungen in Potsdam fassten. Sie bekräftigen damit im Wesentlichen ihre bereits im Juni und August formulierten Beschlüsse für einen „Schulischen Regelbetrieb im Schuljahr 2021/2022“.

Im aktuellen Schuljahr sei es gelungen, trotz Pandemie und Delta-Variante durchweg in allen Ländern vollständigen und kontinuierlichen Präsenzunterricht sicherzustellen.

Ob, wann und wo an Schulen weiter Masken getragen werden müssen, regeln die Länder grundsätzlich selbst. Das gilt auch für Tests.

Update, 10.42 Uhr - PCR-Test auf Loretowiese kostet ab Montag 69 Euro

Ab kommenden Montag (11. Oktober) werden die Corona-Tests für Bürger in Bayern kostenpflichtig. Inzwischen sind auch erste Preise dafür „durchgesickert“. Demnach wird ein PCR-Test im Testzentrum auf der Loretowiese in Rosenheim „rund 69 Euro“ kosten. Dies teilte Stadtsprecher Christian Schwalm auf Anfrage von rosenheim24.de mit. Schnelltests in den Testzentren des Bayerischen Roten Kreuzes werden 11,50 Euro kosten.

Bezahlt werden kann bar oder vorab online, zum Beispiel via Sofortüberweisung, Kreditkarte, Paypal. Eine Kartenzahlung vor Ort ist geplant. „Trotz des zu erwartenden Rückgangs der Testzahlen, möchten wir weiter für die Bürgerinnen und Bürger da sein. (...) Wir müssen allerdings die Anzahl der Teststationen von neun auf fünf reduzieren, da wir natürlich mit einem geringeren Testaufkommen rechnen“, so BRK-Kreisgeschäftsführer Direktor Martin Schmidt. Bei privaten Anbietern muss man für einen Schnelltest wohl zwischen 14 und 20 Euro berappen.

Update, 10 Uhr - 21 neue Fälle im Kreis Altötting

Am Donnerstag kamen im Landkreis Altötting 21 neue PCR-bestätigte Fälle hinzu (7046 insgesamt). Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz laut RKI liegt bei 104,8. Acht Fälle aus Burghausen gehen auf die Reihentestung in einer Gemeinschaftsunterkunft zurück.

Update, 9.25 Uhr - 285 neue Corona-Fälle in Region registriert

Insgesamt wurden in den Städten und Kreisen der Region in den letzten 24 Stunden 285 neue Corona-Fälle registriert - die mit Abstand meisten davon mit 103 im Landkreis Rosenheim. 70 neue Infektionen gab es im Landkreis Traunstein, gefolgt von 47 im Landkreis Berchtesgadener Land.

Der Landkreis Mühldorf meldete 27 neue Fälle, im Landkreis Altötting gab es 21 Neuinfektionen. 17 Corona-Fälle wurden in der Stadt Rosenheim registriert. Weitere Todesfälle aus der Region wurden unterdessen im Vergleich zum Vortag glücklicherweise nicht gemeldet.

Update, 8.30 Uhr - Zwei Kreise aus Region übernehmen „Spitzenposition“

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 8. Oktober 2021).

Die Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein sind nun Deutschlands größte Corona-Hotspots. Dies geht es aus den neuesten Zahlen des zuständigen Robert-Koch-Institutes (RKI) hervor (Stand: 8. Oktober, 0 Uhr). Demnach weisen diese beiden Kreise aus der Region nun mit 244,5 (BGL Vortag: 232,3) bzw. 243,4 (Traunstein Vortag: 248,5) die höchsten 7-Tage-Inzidenzen in der Bundesrepublik auf und haben damit die Stadt Bremerhaven an der Spitze abgelöst.

Auf dem vierten Platz liegt der Landkreis Rosenheim mit einer Inzidenz von 214,7 (Vortag 221,6). Sechster ist der Landkreis Miesbach (172,7) vor der Stadt Rosenheim (169,8), die einen leichten Anstieg der Inzidenz meldete (Vortag 168,3). Gestiegen sind die Inzidenzen auch in den beiden weiteren Kreisen der Region - und zwar von 91,9 auf 96,2 im Landkreis Mühldorf und von 98,5 auf 104,8 im Landkreis Altötting, der damit wieder die 100er-Marke überschritten hat.

Update, 7.40 Uhr - Bayern geht gegen Corona-Urteil in Revision

Bayerns Staatsregierung will das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) zu den Corona-Ausgangsbeschränkungen nicht akzeptieren. „Wir sind davon überzeugt, dass die Ausgangsbeschränkungen Ende März bis Anfang April 2020 zum Wohl und zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger Bayerns in der ersten Welle der Pandemie ein wirksames und richtiges Mittel waren“, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Daher gehe man jetzt in Revision - zuständig ist dann das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.

Anfang der Woche hatten die Verwaltungsrichter für viele überraschend die strengen Corona-Maßnahmen im Freistaat im Frühjahr 2020 für unzulässig erklärt. In sozialen Netzwerken entbrannte deswegen auch eine hitzige Debatte, wobei unter dem Hashtag #söderrücktritt auch der vorzeitige Abschied von Ministerpräsident Söder (CSU) gefordert wurde. rosenheim24.de hat dazu bereits einen Extra-Artikel verfasst.

RKI meldet knapp 10.500 neue Corona-Fälle

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es derzeit wenig Dynamik. Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 63,8 an (News-Ticker Donnerstag, 7. Oktober). Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 62,6 gelegen, vor einer Woche bei 64,3 (Vormonat: 82,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 10.429 Corona-Neuinfektionen. Dies geht aus den neuesten Zahlen des RKI hervor (Stand: 8. Oktober, 0 Uhr). Vor einer Woche hatte der Wert bei 10.118 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 86 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 73 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.293.807 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Donnerstag mit 1,61 an. Das entspricht in etwa dem Wert der Vorwoche. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.074.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 94.113.

mw/dpa

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