Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung

Bus von Pegida München geht in Flammen auf

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München - In der Nacht von Ostermontag auf Dienstag ist das Transportfahrzeug von Pegida-München komplett ausgebrannt. Die Polizei ermittelt nun wegen vorsätzlicher Brandstiftung.

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Dienstag (29. März 2015) im Münchner Stadtteil Riem einen Mercedes-Bus angezündet, der der rechtspopulistischen Pegidabewegung gehört. Das Fahrzeug brannte nach Angaben des Münchner Polizeipräsidiums trotz des raschen Einsatzes der Münchener Feuerwehr völlig aus.

Der Sachschaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro. Geparkt war der Bus in der Nähe der Wohnung eines der Hauptorganisatoren der rechtspopulistischen Montagsumzüge in München. Bei diesen Umzügen war der Bus regelmäßig dabei. Inzwischen hat das Staatsschutzkommissariat der Münchner Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Die Münchner Pegida schreibt in einem Facebook-Post von "einem nicht für möglich gehaltenen Tiefpunkt" in der Auseinandersetzung zwischen politischen Gegnern.

Wir lassen uns jetzt nicht provozieren, das würde nur unseren Gegnern in die Karten spielen....

Posted by PEGIDA-München e.V. on Dienstag, 29. März 2016

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