Nach Fahndung in München

Löwen-Fan rastet in S-Bahn aus - und meldet sich bei Polizei

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München - Nachdem ein Löwen-Fan nach einem Spiel Mitte April in einer S-Bahn ausgerastet ist, hat die Polizei ihn gesucht - und nun wohl auch einen Täter ermittelt.

Update, 27. Juli, 19.30 Uhr:

Wie bereits berichtet, kam es am 14. April gegen 17.50 Uhr zu einer Beleidigung und Körperverletzung in der Münchener S-Bahn. Nach der Regionalligabegegnung zwischen dem TSV 1860 München und dem VfB Eichstätt hatte ein Fan des TSV 1860 München zunächst Aufkleber in der S-Bahn angebracht. Als er durch die Fahrgäste aufgefordert wurde, dies zu unterlassen, schlug er mit der Faust gegen den Kopf eines 47-Jährigen und beleidigte diesen.

Eine durch den Ermittlungsrichter beim Amtsgericht München eingeleitete Öffentlichkeitsfahndung führte nun zur Ermittlung des zunächst unbekannten Täters. Ein 28-Jähriger aus dem südlichen Münchener Landkreis meldete sich beim ermittelnden Kommissariat 23.

Er gab an, die gesuchte Person zu sein und sich über einen Rechtsanwalt zur Sache zu äußern. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits diverse Hinweise aus der Öffentlichkeit auf den Beschuldigten eingegangen. Das Kommissariat 23 führt mit den erhaltenen Hinweisen die Ermittlungen weiter.

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums München

Vorbericht

Am Samstag, 14. April, gegen 17.50 Uhr, kam es nach der Regionalliga-Begegnung des TSV 1860 München gegen den VfB Eichstätt zu einer Körperverletzung und Beleidigung in der S-Bahn durch einen Fan des TSV 1860 München. 

Zunächst klebte der bislang Unbekannte Aufkleber des TSV 1860 München auf die Trennschreiben im Zug. Als dieser von couragierten Fahrgästen aufgefordert wurde, dies zu unterlassen, entbrannte ein Streit in dessen Verlauf er mit der rechten Faust gegen den Kopf eines 47-jährigen Franzosen schlug und diesen beleidigte. Das Opfer wurde dabei leicht verletzt. 

Die Tat wurde von der Überwachungskamera in der S-Bahn aufgezeichnet. Der unbekannte Täter konnte bislang nicht identifiziert werden. Die Tat konnte dem unbekannten Mann beweiskräftig zugeordnet werden. Durch den Ermittlungsrichter beim Amtsgericht München wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen. 

Zeugenaufruf: 

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Telefon 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

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