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Hohe Belohnung ausgerufen

Kristian K. kurz vor seinem Geburtstag in München getötet: Ermittler mit eindringlichem Aufruf

Die Münchner Polizei bittet nach einem Tötungsdelikt um Zeugenhinweise.
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Die Münchner Polizei bittet nach einem Tötungsdelikt um Zeugenhinweise.

Vor einem Jahr – am 5. November 2021 – wurde ein damals 49 Jahre alter Mann im Münchner Stadtteil Neuhausen tot in seiner Wohnung aufgefunden. Nun bittet die zuständige Kriminalpolizei nochmals um Hinweise aus der Bevölkerung.

München-Neuhausen – Schreckliche Entdeckung am 5. November 2021 in der Leonrodstraße in München: Beamte der Polizei entdeckten in einer Wohnung einen toten Mann. Wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei um einen damals 49-jährigen Kroaten.

Die anschließenden Ermittlungen sowie forensischen Untersuchungen ergaben, dass laut Polizei eine „massive äußere Gewalteinwirkung“ zum Tod des Mannes führte. In der Folge wurde die Ermittlungsgruppe „EG Kristian“ ins Leben gerufen, die die weiteren Untersuchungen zu den Hintergründen der Tat übernahm.

Ein Jahr nach der Tat: Weitere Ermittlungsergebnisse

Nun wandten sich die Kriminalisten ein Jahr nach der furchtbaren Tat erneut an die Öffentlichkeit – mit einem erneuten Zeugenaufruf sowie weiteren Ermittlungsergebnissen. Nach Auskunft der Beamten hatte das Opfer anlässlich seines bevorstehenden Geburtstags entsprechende Feierlichkeiten geplant und dazu auch mehrere Gäste aus seiner kroatischen Heimat erwartet.

Nachdem der damals 49-Jährige allerdings über mehrere Tage hinweg nicht erreicht werden konnte, verständigten Familienmitglieder schließlich die Polizei und die Wohnung wurde zwangsweise geöffnet. „Bei der anschließenden kriminalpolizeilichen Tatortarbeit konnten, neben eindeutigen Sachspuren, auch Hinweise auf Besucher in der Wohnung des Getöteten festgestellt werden“, so ein Pressesprecher des Polizeipräsidiums München am Freitag (4. November 2022).

Handel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln

Die Tat selbst fand allerdings Polizeiangaben zufolge bereits mehrere Tage zuvor statt – dies ergaben die von den Ermittlern vorgefundenen Spuren. „Die Ermittlungen ergaben außerdem, dass sich der 49-Jährige vor seinem Tod regelmäßig in eher einkommensschwachen Gesellschaftsschichten aufgehalten und dort illegal mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln gehandelt hatte“, erklären die Beamten weiter.

Zuletzt wurde das Opfer am 20. Oktober 2021 – einem Mittwoch – lebend gesehen. Trotz der intensiven Ermittlungen mit forensischen Untersuchungen sowie einer Vielzahl ausgewerteter Spuren konnte bislang noch keine tatverdächtige Person ermittelt werden.

Belohnung auf bis zu 10.000 Euro angehoben

Die Münchner Mordkommission bittet deshalb nochmals eindringlich um Hinweise, die mit dem Tötungsdelikt in Verbindung stehen könnten – seien sie auch scheinbar unbedeutend. Das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) hat dazu die Belohnung auf bis zu 10.000 Euro angehoben.

Zeugenaufruf der Polizei

Wer hat im angegebenen Zeitraum insbesondere im Bereich der Leonrodstraße, Landshuter Allee und Albrechtstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Wer kann Angaben zur Tat, dem Täter oder dem erwarteten Besuch des Opfers machen?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Telefonnummer 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis der Polizei

Es wird darauf hingewiesen, dass die Belohnung für Hinweise ausgesetzt wird, die zur Aufklärung der Tat oder Ergreifung des Täters führen sowie nur unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt wird. Sie ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Personen, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.

aic/Polizeipräsidium München

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