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32-Jähriger aus dem Raum Ebersberg

Mann (55) nach Attacke wohl gelähmt: Gesuchter kommt mit Anwalt zu Polizei

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München - Zu einer brutalen Attacke kam es im U-Bahnhof Frauenhoferstraße. Nach einem verbalen Streit schubste ein bis dato Unbekannter einen 55-Jährigen mit dem Kopf gegen eine Säule. Am Mittwoch stellte sich der Gesuchte:

Update, 12.15 Uhr - Pressemeldung der Polizei

Wie bereits berichtet, kam es am 15. Januar gegen 17.45 Uhr zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern im U-Bahnhof Fraunhoferstraße. Im Verlauf des Streits schubste ein unbekannter Mann einen 55-Jährigen, sodass dieser gegen eine Betonsäule stieß, zusammensackte und möglicherweise gelähmt bleiben wird.

Mit einem durch eine Zeugin gefertigten Foto wurde am 30. Januar eine Öffentlichkeitsfahndung veranlasst. Es gingen über zwanzig Hinweise aus ganz Deutschland bei der sachbearbeitenden Dienststelle ein. Am frühen Nachmittag des 31. Januar kam ein 32-Jähriger aus dem Landkreis Ebersberg gemeinsam mit seinem Anwalt zu einer Polizeiinspektion östlich von München.

Er gab an, der Gesuchte zu sein. Er konnte eindeutig als Tatverdächtiger identifiziert werden und machte in seiner Vernehmung Angaben zu dem Vorfall. Er gab an, den Geschädigten geschubst zu haben, jedoch davor massiv von diesem verbal angegangen worden zu sein.

Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 32-Jährige nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft von der Polizei wieder entlassen. Der 55-jährige Geschädigte konnte bisher aufgrund seines Gesundheitszustandes noch nicht vernommen werden.

Pressemitteiung des Polizeipräsidiums München

Update, 16.20 Uhr: Gesuchter stellt sich

Der wegen des Vorfalls vom 15. Januar am U-Bahnhof Fraunhoferstraße in München gesuchte Mann hat sich am Mittwochnachmittag den Ermittlungsbehörden gestellt. Das teilte der Strafverteidiger Florian Alte unserem Partnerportal merkur.de mit. Bei dem Gesuchten soll es sich um einen 32-jährigen Deutschen mit Wohnsitz im Landkreis Ebersberg handeln. 

Zur Tat selbst wollte der Rechtsanwalt laut merkur.de vorerst keine Angaben machen.

Erstmeldung, Dienstag 14.30 Uhr:

Bereits am Montag, 15. Januar, gegen 17.45 Uhr, kam es zu einer zunächst nur verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Im Verlauf dieses Disputes soll ein unbekannter Täter versucht haben einem 55-Jährigen mit der Faust in das Gesicht zu schlagen. Dies konnte jedoch von einer couragierten Zeugin verhindert werden, indem sie sich zwischen die Streitenden stellte. Kurz nach der verbalen Fortsetzung dieses Streits, schubste der Unbekannte den Geschädigten, worauf dieser mit dem Kopf gegen eine Betonsäule stieß und bewusstlos zusammensackte.

Der Unbekannte entfernte sich noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte von der Tatörtlichkeit. Einer Zeugin gelang es jedoch noch ein Lichtbild von dieser Person zu fertigen

Der 55-Jährige wurde aufgrund seiner schweren Verletzungen in ein Klinikum gebracht. Die Schwere der Verletzungen lässt es nicht ausschließen, dass der 55-Jährige dauerhaft gelähmt bleiben wird. Das berichtet unser Partnerportal tz.de. Aufgrund eines am 26. Januar erlassenen richterlichen Beschlusses zur Öffentlichkeitsfahndung wurde nun das von der Zeugin gefertigte Lichtbild des Unbekannten durch die Polizei München veröffentlicht

Die Polizei sucht weiterhin Zeugen:

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere zu der Person auf dem Lichtbild, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Telefon 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizei München/mw

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