Am Platz der Opfer des Nationalsozialismus in München

Mann (50) steigt aus Wagen, kniet nieder, betet und läuft dann davon

München - Am Samstagabend sorgte ein Mann mit seinem Verhalten für einen Großeinsatz in München:

Pressemeldung  im Wortlaut:

Am Samstag, 23.11.2019, kam es gegen 18.30 Uhr zu einem größeren Polizeieinsatz am Platz der Opfer des Nationalsozialismus. Es wurde hier zuvor über den Notruf mitgeteilt, dass eine männliche Person mit einem Wagen rücksichtslos auf den dortigen Gehweg gefahren sei. Anschließend stieg dieser Mann, bekleidet mit einer langen weißen Kutte, aus, kniete sich neben seinem Fahrzeug ab und betete. Anschließend stand er wieder auf und verließ unter Zurücklassen seines Autos den Platz in Richtung Altstadtring.

Im Rahmen des nun folgenden Polizeieinsatzes wurde er durch Polizeibeamte am Oskar- Miller-Ring angetroffen und kontrolliert. Bei ihm handelt es sich um einen 50-Jährigen aus dem Landkreis Schweinfurt. Er agierte hierbei psychisch auffällig. In seinem unversperrten Fahrzeug konnten schließlich mehrere Pakete und zwei Koffer festgestellt werden.

Da aufgrund der Gesamtsituation der Hintergrund nicht klar war, wurde aus Sicherheitsgründen ein Sprengstoffhund hinzugezogen. Der Bereich um das verdächtige Fahrzeug wurde dazu weiträumig abgesperrt. Eine Absuche im Auto und Überprüfung der verdächtigen Gegenstände ergab keine weiteren Auffälligkeiten.

Der 50-Jährige wurde im Anschluss in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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