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Ermittlungserfolg für Münchner Polizei nach Vorfall im März

Mann (23) in München mit Messer verletzt – Tatverdächtiger (20) in Zürich festgenommen

Am Donnerstag (17. März) gegen 16.30 Uhr, verständigten mehrere Passanten den Polizeinotruf 110 über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei unbekannten Männern im Bereich der Sonnenstraße. Über ein Monat später konnte ein Tatverdächtiger festgenommen werden.

Update, 26. April - Tatverdächtiger festgenommen

Die Mitteilung im Wortlaut:

Wie bereits berichtet, verständigten am Donnerstag (17. März) gegen 16.30 Uhr mehrere Passanten den Polizeinotruf über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern im Bereich der Sonnenstraße, bei der ein Stichwerkzeug verwendet wurde.

Auf Grund dieser Mitteilungen rückten umgehend mehrere Streifen der Polizei München zur Einsatzörtlichkeit aus. Vor Ort konnte jedoch zunächst kein Tatbeteiligter festgestellt werden. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen wurde im Bereich der Kreuzstraße ein 23-jähriger deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Berlin angetroffen, der Stichverletzungen aufwies. Er wurde aufgrund seiner Verletzungen durch den hinzugezogenen Rettungsdienst zur stationären medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand war der 23-Jährige mit einem 20-jährigen deutsch-türkischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in München in einen Streit geraten. Dies führte zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden, in deren Verlauf ein Messer eingesetzt wurde. Der 23-Jährige erlitt hierbei die Stichverletzungen.

Sein 20-jähriger Kontrahent flüchtete vom Tatort. Die Ermittlungen in dieser Sache wurden durch das Kommissariat 11 des Polizeipräsidiums München übernommen. Das Amtsgericht München erließ einen Haftbefehl wegen eines versuchten Tötungsdelikts gegen den flüchtigen 20-Jährigen. Aufgrund des Haftbefehls konnte der 20-Jährige, der in München wohnhaft ist, am 23. April in Zürich festgenommen werden. Von Seiten der Staatsanwaltschaft München I wird ein Auslieferungsersuchen an die schweizerischen Behörden gestellt werden.

Sowohl der Hintergrund des Streits als auch der genaue Tatablauf sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der 23-Jährige konnte inzwischen wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Erstmeldung, 18. März

Die Pressemitteilung im Wortlaut

München – Gemäß dieser Mitteilungen sei im Rahmen dieser Auseinandersetzung auch ein Stichwerkzeug verwendet worden. Auf Grund dieser Mitteilung wurden unmittelbar mehrere Streifen der Polizei München zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Dort konnte jedoch zunächst kein Tatbeteiligter festgestellt werden. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte im Bereich der Kreuzstraße ein 23-jähriger Tatverdächtiger mit Wohnsitz in München angetroffen und festgenommen werden.

Der Tatverdächtige wies Stichverletzungen auf und wurde auf Grund dessen durch den hinzugezogenen Rettungsdienst zur stationären medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. In unmittelbarer Nähe zur Festnahmeörtlichkeit konnte ein Messer aufgefunden und sichergestellt werden. Inwiefern dieses als Tatmittel in Betracht kommt, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Der zweite Tatbeteiligte konnte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen nicht angetroffen werden. In Bezug auf den Ablauf der Tathandlung sind weitergehende Ermittlungen durch die Münchner Kriminalpolizei erforderlich.

Der zweite Tatbeteiligte wird von den Zeugen wie folgt beschrieben

Männlich, etwa 18 Jahre alt, circa 190 cm groß, südländische/südeuropäische Erscheinung, schwarze, leicht gewellte kurze Haare; bekleidet mit weißer Jogginghose mit gold- bzw. beigefarbenen Streifen (Marke: adidas), weißer Jacke mit Blutanhaftungen am Ärmel, entfernte sich mit einem E-Scooter (grün-schwarz) von der Tatörtlichkeit.

Zeugenaufruf

Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Sonnenstraße, Herzog-Wilhelm-Straße, Sendlinger Straße, Kreuzstraße oder am Sendlinger-Tor-Platz Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Telefonnummer 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. 

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums München

Rubriklistenbild: © David Inderlied/dpa/Illustration

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