Polizeieinsatz in München

Gebissen und geschlagen - Kundin eskaliert und geht auf Verkäuferin los

München - Am Samstag, 13. Juni, griff eine 41-jährige Frau in einem Tabakladen am Münchner Hauptbahnhof eine Verkäuferin an und floh danach mit dem Zug Richtung Passau. 

Die Pressemeldung im Wortlaut: 

Gegen 20 Uhr des Samstagabends, wollte eine 41-Jährige in einem Tabakgeschäft des Münchner Hauptbahnhofes Zigaretten kaufen.

Nachdem die Verkäuferin die Kroatin zweimal fragte, welche Größe der Zigaretten es denn sein sollte, wurde diese aggressiv und daraufhin aufgefordert das Geschäft zu verlassen.

Dem kam die 41-jährige, gebürtige Münchnerin nicht nach und schlug stattdessen gegen die Spuckschutzscheibe, die sie von der 46-jährigen Verkäuferin trennte.

Nachdem die Verkäuferin hinter dieser Scheibe hervorgekommen war und durch die Kundin aufgefordert wurde sie zu schlagen, hielt sie deren Oberarme fest, woraufhin die Kroatin sie wiederum in den Arm biss und mit den zweimal im Bereich des Kopfes schlug.

Die 46-Jährige erlitt dadurch ein Hämatom am Oberarm und Schmerzen am Kopf. Außerdem wurde der Mund-Nasen-Schutz aus Plastik der Verkäuferin zerstört.

Ein Zeuge der Situation trennte die beiden Frauen, woraufhin die Kundin in den auf Gleis 25 stehenden Regionalexpress Richtung Passau flüchtete und damit den Bahnhof verlies.

Die alarmierte Bundespolizei veranlasste über die Deutsche Bahn den Zug in Freising anzuhalten. Dort holte eine Streife, der über den Sachverhalt informierten Landespolizei Freising, die Tatverdächtige aus dem Zug und übergab sie den Beamten der Bundespolizei, welche für die weitere strafrechtliche Verfolgung des Sachverhaltes zuständig ist. Gegen die 41-Jährige wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion München

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