In Münchner Bordell

Freudendame versucht Polizisten Pistole zu entreißen

München - Am Donnerstag, 26. April, gegen 21.50 Uhr, wurde eine Streife zu einem Bordell in der Hofer Straße gerufen. Die Vermieterin wollte eine 42-jährige Angestellte aus dem Bordell entfernen. Da dies auf freiwilliger Basis nicht möglich war und die Angestellte sich sehr aggressiv verhielt, wurde die Polizei hinzugezogen.

Bei Eintreffen der Streife war die 42-Jährige alkoholisiert und wurde handgreiflich gegenüber ihrer Vermieterin. Die Polizeibeamten versuchten die beiden Frauen zu trennen, wobei sich die 42-Jährige massiv wehrte. Im Gerangel griff diese einem Polizeibeamten an das Waffenholster und versuchte die Pistole aus dem Holster herauszuziehen. 

Die Kollegin des Beamten bemerkte dies, warnte ihren Kollegen und beide schlugen auf den Unterarm und die Hand der 42- Jährigen ein. Dadurch konnten sie verhindern, dass die Waffe vollständig aus dem Holster gezogen wurde. Die 42-Jährige leistete die ganze Zeit massiven Widerstand. 

Sie wurde anschließend vorläufig festgenommen und zur Polizeiinspektion gebracht. In der Rechtsmedizin wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Die 42-Jährige wurde bei dem Vorfall nicht verletzt. Aufgrund einer psychiatrischen Erkrankung wurde sie anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Polizeibeamten wurden ebenfalls nicht verletzt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © picture alliance / Andreas Arnol

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