Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bei Einsatz in München

Randalierer schlägt mit Eisenstange nach Polizisten

München - Mit zwei Eisenstangen schlug der 20-Jährige erst auf seinen Vater und dann auf einen Beamten ein. Dafür muss er sich nun verantworten.

Am 28. Januar gegen 21.10 Uhr teilte ein 40-Jähriger über den Notruf 110 mit, dass sein Nachbar in der Wohnung randaliere und Sachen aus dem Fenster schmeiße. Soeben solle eine Zimmertür vor dem Balkon des Mitteilers vorbeigeflogen sein.

Beim Eintreffen der Streifen verweigerte der in der Wohnung befindliche 20-Jährige jegliche Kommunikation mit den Einsatzkräften. Die Wohnungstür wurde erst geöffnet, nachdem die Beamten androhten, diese gewaltsam zu öffnen. Kurz darauf wollte der 20-Jährige die Wohnungstür wieder zuschlagen, was jedoch verhindert werden konnte.

Attacke mit Eisenstange

Die Beamten konnten anschließend sehen, wie der 20-Jährige zwei Eisenstangen ergriff und damit auf seinen 50-jährigen Vater losging. Als die Beamten dies zu verhindern versuchten, attackierte der 20-Jährige diese mit der Eisenstange.

Er versuchte dabei in Richtung des Kopfes eines Beamten zu schlagen. Der 39-jährige Beamte wehrte diesen Schlag mit der Hand ab und erlitt dadurch Prellungen und Schnittverletzungen an der Hand beziehungsweise dem Unterarm.

Jegliche Behandlung verweigert

Bei der Festnahme durch dessen Kollegen leistete der 20-Jährige erheblichen Widerstand, indem er um sich schlug und trat. Unter großer Kraftaufwendung gelang es schließlich, den 20-Jährigen zu fesseln. Dabei klagte er über Atemschwierigkeiten, sodass ein Rettungswagen angefordert werden musste. Nach einer ersten Untersuchung verweigerte der 20-Jährige auch da jegliche weitere Behandlung.

Der 20-Jährige wurde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte.

Pressemeldung des Polizeipräsidiums München

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

Kommentare