Randale im Augustinerkeller:

Brezn „zu hart“: Mann zerlegt halbes Gasthaus

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München - Völlig durchgedreht ist am Sonntagabend ein Mann im Augustinerkeller. Er zerlegte sämtliches Inventar und konnte nur mit Mühe gebändigt werden. Der Grund war "läppisch":

Einer der Geschäftsführer des Augustinerkellers in München dachte sich am Sonntag um kurz vor 18 Uhr zunächst nicht viel, als Lärm zu ihm drang. Er dachte, irgendwelche Gegenstände seien herabgefallen. Doch als er ins Gewölbe ging, um nachzusehen, traf ihn fast der berühmte „Schlag“!

Ein „Gast“ hatte dort eine Spur der Verwüstung hinterlassen, Stühle und Bänke gegen die Wand geworfen, sämtliche Bierkrüge zerdeppert sowie Monitore, elektronische Kassen und Telefone demoliert. Teilweise ging das Inventar zu Bruch. Auch Dämmstoffe wurden herausgerissen und im gesamten Schankraum verteilt. Zu allem Überfluss riss der Randalierer laut Polizei auch noch einen Feuerlöscher aus der Verankerung und versprühte dessen Inhalt in Klo und Gastraum. Der Schaden beträgt mindestens 30.000 Euro.

Als der Geschäftsführer und Mitarbeiter den Mann, einen 36-jährigen Regensburger, bändigen wollten, warf der Mann gezielt mit Maßkrügen nach dem Personal des Lokals. Die Mitarbeiter zogen sich daraufhin sofort zurück, sperrten den Randalierer im Schankraum ein und riefen die Polizei. Diese nahm den Chaoten fest und brachte ihn nach eingehender Vernehmung ins Bezirkskrankenhaus nach Haar. Er befand sich zum Tatzeitpunkt laut Polizei in einer psychischen Ausnahmesituation. Zu seinem Motiv befragt, gab der Mann laut BILD angeblich zu Protokoll, dass die servierte Brezn „zu hart“ gewesen sei. Verletzt wurde zum Glück niemand.

mw/mh

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