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250 Teilnehmer machten Ärger Luft

Gegen Diskriminierung: Randgruppenkrawall Behindertenprotest auf Münchner Marienplatz

Randgruppenkrawall Behindertenprotest am 7.Mai
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Randgruppenkrawall Behindertenprotest am 7.Mai

Um sich gegen die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen einzusetzen, protestierten circa 250 Menschen wieder auf dem Münchener Marienplatz.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

München – Am Samstag (7. Mai) fand erneut der Randgruppenkrawall Behindertenprotest auf dem Münchner Marienplatz statt. Der Himmel spielte gut mit. Trotz des vorhergesagten Regens blieb es während der gesamten Veranstaltung trocken. Etwa 250 Teilnehmer ließen sich vom Wetterbericht nicht abschrecken und kamen, um den Reden mit den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich des Lebens von Menschen mit körperlichen, seelischen, oder geistigen Beeinträchtigungen, die in Deutschland noch immer sehr viel Diskriminierung erfahren, zu lauschen.

Wieder reisten Menschen mit Behinderungen aus ganz Deutschland an, um die Veranstaltung zu unterstützen. Politikerinnen und Politiker verschiedener Parteien traten gemeinsam mit ihnen auf und machten ihrer Empörung darüber Luft, daß die UN-Behindertenrechtskonvention bei uns noch immer nicht umgesetzt wurde. Darunter die Europa-Abgeordnete Henrike Hahn von den Grünen und die Landtagsabgeordnete Julika Sandt von der FDP.

Die UN-Behindertenrechtskonvention ist ein völkerrechtlich bindender Vertrag, den Deutschland unterzeichnet hat. Sie ist also geltendes Recht! Die Demonstration machte, wie immer, sehr lautstark auf sich aufmerksam und wurde dabei wieder von der Trommlerinnengruppe Drumadama unterstützt. Zitat von Patricia Koller, Vorsitzende des Behindertenverband Bayern e.V.: “Wir müssen LAUT und sichtbar werden, damit man uns nicht weiter ignorieren und ausgrenzen kann.”

In den Reden ging es unter anderem um die versprochene Barrierefreiheit, auf die wir noch immer vergeblich warten, um die Patienten-Morde vor einem Jahr im Oberlinhaus, dem schwerbehinderten und psychisch kranken Mann aus Mannheim, der nach einer Polizeiaktion ums Leben kam, um die Arbeitsbedingungen in den Behindertenwerkstätten, das Budget für Arbeit, jahrelange Kämpfe mit den Behörden, und vieles andere.

Pressemitteilung des Behindertenverband Bayern e.V.

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