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Fahrer (21) hat kuriose Begründung parat

Trotz glatter Straßen: BMW-Rowdy rast auf A94 mit über 250km/h durch 100er-Beschränkung

Irrer Vorfall am späten Montagabend (12. Dezember) im Münchner Osten: Ein 21-Jähriger jagte mit seinem BMW mit über 250 Stundenkilometern über die Autobahn. Glatte Straßen oder Geschwindigkeitsbegrenzungen schienen den Mann nicht zu interessieren. Für seine wilde Fahrt hatte er letztlich eine fragwürdige Erklärung parat, wie die Polizei berichtet:

München – Es dürften Szenen wie in einem Action-Film gewesen sein, die sich in der Nacht von Montag (12. Dezember) auf Dienstag (13. Dezember) in und um München abspielten. Wie das zuständige Polizeipräsidium München berichtet, wurde gegen 23.40 Uhr eine zivile Streife auf einen BMW aufmerksam, der „mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit“ auf dem Mittleren Ring unterwegs war.

Der Fahrer des BMW schien sich in Sachen stationärer Blitzer offenbar gut auszukennen: „Vor den Geschwindigkeitsmessanlagen im Richard-Strauss-Tunnel bremste der 21-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München kurz ab, um nach Passieren der Messanlagen wieder stark zu beschleunigen“, erklärt ein Sprecher der Polizei.

Tempolimits auf A94 ignoriert

Vom Mittleren Ring aus fuhr der Autofahrer im weiteren Verlauf seines wilden Ritts auf die A94 in Fahrtrichtung Passau auf. Aufgrund der eisigen Temperaturen war Polizeiangaben zufolge zu dieser Zeit die Höchstgeschwindigkeit auf 100 Stundenkilometer begrenzt. Davon ließ sich allerdings der 21-Jährige offenbar nicht beeindrucken:

„Teilweise wurden Geschwindigkeiten von über 250km/h durch die nachfahrenden Polizeibeamten festgestellt“, schildern die Polizisten die Verfolgung und fügen an: „Auch wurden durch den 21-Jährigen bei einer Vielzahl von ordnungsgemäß fahrenden Fahrzeugen die Einhaltung des gerade bei glatter Fahrbahn wichtigen Sicherheitsabstandes missachtet.“

Polizei bricht Verfolgung aus Sicherheitsgründen ab

Aufgrund des hohen Gefahrenpotentials für andere Verkehrsteilnehmer versuchten die nachfahrenden Polizeibeamten den 21-Jährigen einer Kontrolle zu unterziehen. Die Anhalteversuche wurden durch den 21-Jährigen ignoriert. Dieser versuchte die Polizeibeamten abzuhängen und fuhr im weiteren Verlauf mit über 220km/h durch einen Baustellenbereich, der auf 80km/h Höchstgeschwindigkeit beschränkt war.

Aufgrund der extrem rücksichtslosen und verkehrsgefährdenden Fahrweise wurde die Nachfahrt durch die Polizeibeamten abgebrochen. Es sollte verhindert werden, dass andere Verkehrsteilnehmer sowie der Raser selbst gefährdet werden. Im Anschluss an die Fahrt konnte der 21-Jährige durch die Beamten in unmittelbarer Nähe seiner Wohnadresse angetroffen werden und wurde dort einer Kontrolle unterzogen.

Kuriose Erklärung für rücksichtslose Fahrweise

Nach der Konfrontation mit den Tatvorwürfen hatte der BMW-Fahrer auch umgehend eine Erklärung für seine rasante Fahrt parat: Gegenüber den Beamten gab er lediglich an, dass er „diese Höchstgeschwindigkeiten mit seinen Winterreifen doch fahren könne“.

Die zuständigen Polizisten waren jedoch anderer Meinung und beschlagnahmten nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft den Führerschein des jungen Mannes. Er muss nun wohl mehrere Monate auf seine Fahrerlaubnis verzichten. „Durch seine rücksichtslose Fahrt wurde wie durch ein Wunder kein anderer Verkehrsteilnehmer geschädigt“, so die Polizei abschließend.

aic/Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa

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