Riesen-Stau in München am Dienstagmorgen

BMW auf Mittlerem Ring in Flammen - mehrere zehntausend Euro Schaden

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München - Auf der Landshuter Allee kam es zu massiver Rauchentwicklung wegen eines brennenden Autos im Tunnel. Wegen der anschließenden Sperrung kam es zu starken Verkehrsbehinderungen.

Update, 13.06 Uhr - Pressemeldung der Polizei

Am Dienstag, den 17. Dezember, kam es ab etwa 7.45 Uhr, aufgrund eines Auto-Brandes zu einer Vollsperrung im Bereich der Untertunnelung der Landshuter Allee. Kurz nach der Einfahrt in die Unterführung war ein BMW in Brand geraten. Das Fahrzeug wurde von der Feuerwehr gelöscht. Es brannte völlig aus. 

Durch die starke Hitzeentwicklung wurden nicht nur die Wände, sondern auch die Elektroeinrichtung des Tunnels beschädigt. Der Gesamtschaden wird derzeit auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Der 54-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Starnberg hatte sein Fahrzeug unverletzt verlassen können. Er wurde vor Ort ambulant untersucht. 

Die Sperrung der Fahrbahn konnte erst nach etwa eineinhalb Stunden aufgehoben werden. Im Zusammenhang mit der Sperrung kam es zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen. Die Ermittlungen zur Brandursache führt das Kommissariat 13. Derzeit wird von einem technischen Defekt im Motorbereich des Pkw ausgegangen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Update, 14.40 Uhr - BMW in Flammen

Am Dienstagmorgen, 17. Dezember, ist es zu einem Autobrand im Landshuter-Allee-Tunnel gekommen. Ein zufällig vorbeifahrender Krankentransportwagen bemerkte ein rauchendes Fahrzeug im Tunnel. Die Besatzung alarmierte daraufhin sofort die Feuerwehr. 

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren beide Röhrenportale des Tunnels stark verraucht und das defekte Fahrzeug bereits in Vollbrand. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine mehr im Tunnel. 

Mehrere Einsatzgruppen mit schwerem Atemschutz und C-Rohr konnten den brennenden BMW-Kombi ablöschen. Zur Entrauchung kam ein spezieller Großlüfter zum Einsatz. Durch die starke Hitzeentwicklung lockerten sich Fliesen an der Tunnelwand. Mit einer Drehleiter wurden diese abschließend entfernt. 

Aufgrund der Sperrung kam es in beiden Richtungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Zum entstandenen Sachschaden sowie zur Brandursache können von der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. 

Die Feuerwehr war mit etwa 50 Einsatzkräften vor Ort. Eingesetzte Kräfte: Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr.

mz/Berufsfeuerwehr München

Update, 12.20 Uhr - Tunnel wieder freigegeben

Gute Nachrichten für alle Pendler: Die Oströhre des Tunnels an der Landshuter Allee ist nun wieder für den Verkehr freigegeben. Somit sind alle Sperrungen aufgehoben, berichtet die Berufsfeuerwehr München in einem Tweet.

Update, 11.11 Uhr - Mega-Stau wegen Autobrand

Wegen der Löscharbeiten kam es auch bei der MVG zu Behinderungen, berichtet die Abendzeitung. Mehrere Haltestellen, die Landshuter Allee, Schlörstraße und Donnersbergerbrücke, konnten nicht mehr von Bussen angefahren werden. 

Auf dem Mittleren Ring kam es aber wegen der Sperrung zu einem riesigen Stau. Über den Luise-Kieselbach-Platz bis zur Isar standen die Autos fest. Besonders Richtung Norden gab es kein Durchkommen. Die Oströhre bleibt weiterhin Richtung Norden gesperrt. Verletzt wurde bei dem Ganzen niemand. 

Update, 10 Uhr - Brand gelöscht

Wie die Berufsfeuerwehr München bei Twitter bekannt gibt, wurde das brennende Auto in dem Tunnel and er Landshuter Allee gelöscht. Eine Freigabe des Tunnels wird erst nach einer Kontrolle von Fahrbahn und Tunnelbauwerk erfolgen. Richtung Süden ist der Tunnel wieder befahrbar.

Erstmeldung

Derzeit kommt es in München zu einem Feuerwehreinsatz. Ein Auto stand im Tunnel an der Landshuter Allee in Flammen. Die Berufsfeuerwehr München rechnet mit großen Verkehrsbehinderungen, weil die Sicht durch massive Rauchentwicklung stark beeinträchtigt ist. Die Löscharbeiten auf der Ring-Straße sind bereits gestartet, die Flammen seien bereits unter Kontrolle gebracht worden. Nach wie vor steigt aber starker Rauch auf. 

Anwohner werden dazu angehalten, Fenster und Türen zu schließen, Verkehrsteilnehmer sollen den Bereich weiträumig umfahren. Über eventuelle Verletzte ist derzeit nichts bekannt.

jv

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