Vorfall in München

Reichsbürger beschimpft U-Bahnwache als "Hure und Fotze"

München - In der Nacht von Samstag, 8. Februar, auf Sonntag kam es am Hauptbahnhof zu unschönen Szenen. Ein 46-jähriger Reichsbürger aus München beleidigte U-Bahnmitarbeiter und wollte Kopfstöße verteilen. 

Die Meldung im Wortlaut:


Am Sonntag, 9. Februar, gegen 2 Uhr, befand sich ein 46-Jähriger am Hauptbahnhof. Nach Ansprache durch Mitarbeiter der U-Bahnwache wurden diese mit den Worten „Kanaken“, „Hure“ und „Fotze“ beleidigt. Der Mann wurde aufgrund des aggressiven Verhaltens bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Während dieser Zeit versuchte der Mann mittels Kopfstoß auf die Mitarbeiter der U-Bahnwache einzuwirken. Zur Abwendung dieser körperlichen Attacken wurde er zu Boden gebracht. Der 46-Jährige zog sich durch die Fixierung eine Schürfwunde an der linken Wange zu. 


Nach dem Eintreffen der Polizeistreife konnte die Identität des Mannes geklärt werden. Bei ihm handelt es sich um einen 46-jährigen Münchner, der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist. 

Aus staatsschutzrelevanter Sicht wurde man vor allem auf ihn aufmerksam durch die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Darüber hinaus ist er als Reichsbürger bekannt. 

Der 46-Jährige hat sich wegen der fremdenfeindlichen Beleidigung, Gewalt gegen Personen und vorsätzlicher Körperverletzung zu verantworten. Das Kriminalfachdezernat 4 (Staatsschutzdelikte) hat die Ermittlungen übernommen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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