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Tragisches Unglück in der Landeshauptstadt

Senior (94) stolpert in München über Blindenstock und stürzt in Trambahn-Gleis – tot

Bereits Ende September ereignete sich in München ein kurioser und zugleich tragischer Unfall. Ein 94-Jähriger stolperte über einen Blindenstock und stürzte in ein Gleisbett. Rund drei Wochen später nun die traurige Nachricht: Der Senior verstarb in einer Klinik.

München – Am 28. September, einem Mittwoch, ging Polizeiangaben zufolge gegen 14.38 Uhr ein 94-jähriger Mann aus München einen Fußgängerweg des Stegener Weges in Richtung Westpark entlang. Vor dem Senior sei den Beamten zufolge eine „männliche Person mit Blindenstock“ unterwegs gewesen.

„Der 94-Jährige wollte an dem Mann rechts vorbeigehen, stolperte dabei über den Blindenstock, verlor das Gleichgewicht und kam im angrenzenden Gleisbett der Trambahnlinie 18 zum Liegen“, schilderte das zuständige Polizeipräsidium München die dramatischen Szenen. Durch den Sturz ins Gleisbett zog sich der Rentner schließlich schwere Kopfverletzungen zu.

Zeugenaufruf der Münchner Polizei

Unbeteiligte Passanten verständigten den Polizeinotruf 110. Der 94-Jährige wurde anschließend mit dem Notarzt zur stationären Behandlung in eine Münchener Klinik gebracht. Die blinde Person entfernte sich unerkannt vom Unfallort, woraufhin die Polizei einen entsprechenden Zeugenaufruf veröffentlichte.

„Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang beziehungsweise zu der männlichen Person mit Blindenstock machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Telefonnummer (089)/6216-3322, in Verbindung zu setzen“, hieß es darin.

Ärzte kämpfen vergeblich um das Leben des Seniors

Knapp drei Wochen nach dem Vorfall nun die traurige Nachricht: Wie das Polizeipräsidium München in einer Pressemitteilung am Montag (17. Oktober) erklärte, verstarb der 94-Jährige am Sonntag (16. Oktober) im Krankenhaus. Die Ärzte der Klinik kämpften vergeblich um das Leben des Seniors, er erlag seinen schweren Kopfverletzungen. Die Ermittlungen werden weiterhin von der Münchner Verkehrspolizei geführt.

aic

Rubriklistenbild: © Stephan Jansen / dpa

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