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Großeinsatz der Feuerwehren am Freitag

Riesige Rauchwolke über München: Mehrere Hunderttausend Euro Schaden nach Brand in Freimann

Brand München Feuerwehreinsatz Euro Industriepark Lagerhalle
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Eine riesige Rauchwolke über München hat am Freitag Passanten in der Stadt aufgeschreckt.

München - Eine weithin sichtbare Rauchwolke sorgt am Freitag (18. Februar) für Aufregung in München. Die Feuerwehr hat den Brand mittlerweile unter Kontrolle, allerdings werden die komplizierten Löschmaßnahmen laut der Feuerwehr München noch bis in die Nacht andauern.

Update, 20. Februar - Mehrere Hunderttausend Euro Schaden nach Brand in Freimann

Die Pressemeldung im Wortlaut:

In den Vormittagsstunden des Freitag verständigten mehrere Personen den Notruf der Feuerwehr und Polizei über eine starke Rauchentwicklung in Freimann.

Vor dem Eintreffen der verständigten Einsatzkräfte hatten anwesende Personen den brennenden Gewerbebetrieb bereits eigenständig und unverletzt verlassen bzw. wurden dann teils noch von den Einsatzkräften aus dem Gebäude gebracht. Die Brandentwicklung in einer Lagerhalle im Bereich des Frankfurter Rings konnte schließlich von der Feuerwehr zunächst unter Kontrolle und dann gelöscht werden. Der durch den Brand entstandene Sachschaden beläuft sich aktuell auf mehrere hunderttausend Euro.

Die Ermittlungen zur genauen Brandursache wurden noch vor Ort durch die Münchner Brandfahndung aufgenommen und dauern an. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand ist eine technische Brandursache nicht ausgeschlossen. Hinweise auf eine andere Brandursache sind derzeit nicht vorhanden.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Update, 19.02 Uhr - Komplizierte Löschmaßnahmen werden sich bis in die Nacht ziehen

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Mehr als 100 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr bekämpfen zusammen mit Kräften der Freiwilligen Feuerwehr und dem THW in einem Großeinsatz seit dem späten Vormittag einen ausgedehnten Brand in einer Lagerhalle im Euro-Industriepark. Kurz vor 11 Uhr meldeten mehrere Anruferinnen und Anrufer einen Brand in einer etwa 600 Quadratmeter großen Lagerhalle in der Lindberghstraße. Rauchschwaden würden sich in Richtung Sudetendeutsche Straße ausbreiten. Die Rauchwolke im Norden war selbst vom Odeonsplatz aus sichtbar.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand bereits die gesamte Lagerhalle in Flammen. Da das Feuer in der gesamten Halle wütete, alarmierten sie sofort weitere Einsatzkräfte nach. Währenddessen löschten die Trupps von außen und oben mit Schaum, da sie die Halle wegen der Einsturzgefahr nicht betreten konnten. Das benachbarte Gebäude wurde abgeriegelt, um ein Übergreifen des Feuers zu verhindern. Gegen 12 Uhr war der Brand unter Kontrolle.

Die Feuerwehr empfahl zeitweise, in der Umgebung Fenster und Türen geschlossen zu halten. Menschen waren nicht in Gefahr. Der nahe Wertstoffhof Schwabing-Freimann wurde zeitweise wegen des Feuers geschlossen. Aufgrund der komplizierten Löschmaßnahmen werden sich die Arbeiten noch mehrere Stunden / bis in die Nacht hinziehen. Zur Brandursache und Schadenshöhe kann derzeit keine Aussage getroffen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Pressemitteilung der Feuerwehr München

Update, 13 Uhr - Eine Person bei Brand von Lagerhalle verletzt - Löscharbeiten laufen

Wie die Feuerwehr München via Twitter mitteilte, laufe der größere Feuerwehreinsatz im Münchener Norden noch. „Es stand eine Lagerhalle in Vollbrand“, so ein Pressesprecher der Feuerwehr. „Derzeit laufen umfangreiche Löschmaßnahmen“. Eine Person wurde bei dem Brand leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst versorgt.

Die Warnung an die Bevölkerung wegen der Rauchentwicklung wurde indes aufgehoben. Der Einsatz laufe laut Feuerwehr aktuell noch in zwei Abschnitten: Zum einen werde die Lagerhalle gelöscht, zum anderen würden benachbarte Gebäude geschützt, sodass sich das Feuer nicht ausbreiten kann.

Erstmeldung

Wie die Feuerwehr bestätigt, ist eine Lagerhalle im Norden von München in Brand geraten. Menschen seien nicht in Gefahr. Die Polizei sprach von einem größeren Feuer im Stadtteil Freimann. Laut bild.de sind in der Lagerhalle Akkus untergebracht. Es würde Explosionsgefahr bestehen. Es komme zu einem Großeinsatz der Feuerwehr, über Verletzte sei noch nichts bekannt.

Feuerwehrfahrzeuge fahren in Richtung der Rauchentwicklung in Freimann. Eine riesige Rauchwolke über München hat am Freitag Passanten in der Stadt aufgeschreckt.

Es bestünde Explosionsgefahr. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, sagte ein Sprecher der Feuerwehr: „Es brennt lichterloh. Innen und außen.“ Bei dem Gebäude handele es sich um ein Transport- und Logistikunternehmen. Ein Mitarbeiter gab gegenüber der Zeitung an, dass es plötzlich von einem Moment auf den anderen lichterloh gebrannt habe. Durch das Fenster seien die Feuermassen zu sehen gewesen.

Anwohner werden gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

fgr/dpa

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