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Münchner (19) drückt sich mit Roller vor Verkehrskontrolle – und rast in Polizeiauto

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In den frühen Morgenstunden des Mittwochs (3. August) lieferte sich ein Münchner Rollerfahrer (19) eine heiße Verfolgungsjagd mit den Polizisten.

Die Polizeimeldung im Wortlaut:

München – Am Mittwoch (3. August) gegen 0.55 Uhr, beabsichtigten zivile Einsatzkräfte der Polizeiinspektion 15 (Sendling) an der Kreuzung Albert-Roßhaupter-Straße und Hansastraße einen Rollerfahrer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Zur Anhaltung verwendeten sie blaues Blinklicht und den Anhaltesignalgeber. Der Aufforderung zur Anhaltung kam der Rollerfahrer jedoch nicht nach, sondern entzog sich dieser.  

Der Rollerfahrer befuhr in der Folge die Garmischer Straße entgegen der Fahrtrichtung und wechselte hierbei mehrfach zwischen Gehweg und Fahrbahn. Dabei touchierte er ein im Stillstand befindliches Polizeieinsatzfahrzeug einer zur Unterstützung im Rahmen der Fahndung hinzugekommen weiteren Streife der Polizeiinspektion 15. Durch die Kollision kam der Rollerfahrer zu Sturz.  

Der 19-Jährige mit Wohnsitz in München verletzte sich durch den Sturz leicht. Er wurde vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizeibeamten wurden nicht verletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand jeweils Sachschaden. Der Unfallort war während der Verkehrsunfallaufnahme für ca. eine Stunde gesperrt. Aufgrund der Nachtzeit kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen.  

Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich Anhaltspunkte für eine nicht unerhebliche Alkoholisierung des 19-Jährigen. Ein Ermittlungsverfahren wurde unter anderem aufgrund der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet und der Führerschein des 19-Jährigen wurde noch vor Ort beschlagnahmt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Pressebericht des Polizeipräsidiums München

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