Fünf Tatverdächtige festgenommen

Rosenheimer am Münchner Hauptbahnhof ausgeraubt und gedemütigt

München - In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde ein 20-jähriger Rosenheimer am Münchner Hauptbahnhof ausgeraubt. Kurz darauf konnte eine Gruppe von Tatverdächtigen festgenommen werden.

Am Donnerstag, gegen 2.45 Uhr, hielt sich ein 20-jähriger aus Rosenheim im Bereich des Hauptbahnhofes auf, um dort auf die U-Bahn zu warten. Er wurde von einem Mann aus einer Gruppe von fünf Personen heraus angesprochen,welche Geld von ihm einforderten.

Um seinen Geldbeutel vor diesen Personen zu schützen, verbarg er diesen unter seinem Pullover, woraufhin ihn eine Person angriff und zu Boden brachte. Sein Geldbeutel fiel dabei ebenfalls zu Boden. Der aus der Gruppe Agierende nahm den Geldbeutel an sich und reichte ihn an eine ebenfalls in der Gruppe befindliche Frau weiter, welche das Bargeld entnahm und den Geldbeutel anschließend wegwarf. Im Anschluss entfernte sich die Personengruppe.

Als ihnen der 20-jährige nachfolgen wollte, wurde er durch drei der Männer daran gehindert, indem sie ihn in das Gesicht schlugen, während die anderen Tatverdächtigen ihm die Hose runterzogen. Letztendlich entfernte sich die Gruppe in Richtung Untergeschoss des Hauptbahnhofes und der 20-jährige begab sich zur Anzeigenerstattung zur Polizei. Im Rahmen der daraufhin erfolgten Fahndung konnteeine Gruppe von fünf Tatverdächtigen aus Eritrea im Alter von 19 bis 29 Jahren festgenommen werden.

Sie wurden wegen des Raubes angezeigt und werden im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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