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Gaffer sorgen bei Einsatz in München für Ärger

Rosenheimerin (68) leblos am Ostbahnhof: Jetzt spricht Lebensretter Luis (16)

Symbolbild München S-bahn
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Der Ostbahnhof in München (Symbolbild).

München – Es war helllichter Mittag am Montag (14. November), als Luis N. (16) zufällig an einer Toilettenanlage am Ostbahnhof vorbeiging. Dabei machte er im Augenwinkel eine schreckliche Entdeckung – und reagierte im Anschluss goldrichtig.

Der Teenager, der im Stadtteil Haidhausen zur Schule geht, machte sofort kehrt, um sich zu vergewissern: Dabei entdeckte er auf dem Boden im Vorraum der Toilette eine leblose Frau. Er eilte sofort zu ihr. Da sich Luis in seiner Freizeit bei der Freiwilligen Feuerwehr engagiert, verfügt er auch über Kenntnisse in Erster Hilfe. Er brachte die Seniorin in die stabile Seitenlage und versuchte die Vitalfunktionen zu ertasten. Als er keine Atmung und keinen Herzschlag feststellen konnte, bereitete er die Reanimation der Frau vor.

Genau in diesem Moment kamen zwei Bundespolizisten dem 16-Jährigen zur Hilfe. Gemeinsam mit einem Polizisten reanimierte der Teenager die 68-Jährige – bis Notarzt und Rettungsdienst eintrafen, insgesamt fünf bange Minuten lang. Als Notarzt und Rettungsdienst im Zwischengeschoss des Bahnhofes eintrafen, atmete die Frau immer noch nicht. Durch den Einsatz von Luis ging das Drama jedoch am Ende gut aus. Wie die Bundespolizei München im Anschluss mitteilte, befindet sich die Seniorin inzwischen wieder in einem stabilen Zustand.

16-Jähriger reagierte goldrichtig

Jetzt hat Luis mit unserem Partnerportal merkur.de über das Erlebte gesprochen. Er habe zunächst Musik gehört und anfangs einen Moment gebraucht, um die dramatische Situation zu erfassen, schilderte er: „Ich habe dann alles andere ausgeblendet und mich einfach nur darauf konzentriert, dieser Frau zu helfen.“

Bei der Seniorin, die im Anschluss in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, handelte es sich übrigens um eine 68-jährige Frau aus Rosenheim. rosenheim24.de hatte bereits darüber berichtet. Schlimm: Ihr 86-jähriger Ehemann musste die bangen Momente live miterleben. Er wurde vor Ort von einem Kriseninterventionsteam betreut und anschließend zu seiner Ehefrau in die Klinik gebracht. Weitere widerliche Randnotiz: Während Luis und ein Bundespolizist der Rosenheimerin die dringend benötigte Erste Hilfe leisteten, hatte der zweite Bundespolizist alle Hände voll zu tun, einige Gaffer, die ihre Handys gezückt hatten und Fotos und Videos machen wollten, von ihren Handlungen abzuhalten.

mw

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