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Durch die Virtuelle Hochschule Bayern

Rund 54.000 Euro für Ausbau digitaler Lehrangebote gehen nach Oberbayern

Wissenschaftsminister Bernd Sibler gibt Förderung neuer digitaler Formate durch die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) bekannt - „Kurs der Ludwig-Maximilians-Universität München Beispiel für zeitgemäße Lehre auf höchstem Niveau“

Die Mitteilung im Wortlaut:

München - „Mit insgesamt rund 54.000 Euro fördert der Freistaat über die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) in der aktuellen Förderrunde den Ausbau hochschulübergreifender digitaler Lernformate der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)„, gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute in München bekannt. Das bayernweite Fördervolumen beträgt rund 706.000 Euro. „Der neue Kurs der Ludwig-Maximilians-Universität München ist ein Beispiel für zeitgemäße Lehre auf höchstem Niveau. Bei den vhb-Kursen stellen wir hohe Ansprüche an die Qualität. Die vhb macht digitales, flexibles und individuelles Lernen möglich.“ Sie sei damit ein Aushängeschild digitaler Lehre im Freistaat, so Sibler: „Ihr reichhaltiges Kursangebot kommt nicht nur Studentinnen und Studenten sowie Dozentinnen und Dozenten zugute, sondern ist auch eine Bereicherung für alle Bürgerinnen und Bürger in Bayern, die sich weiterbilden möchten.“

Als Verbundeinrichtung der bayerischen Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und einer Musikhochschule erhält die vhb vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Programmmittel, um ihr vielfältiges Angebot sukzessive und kontinuierlich weiter auszubauen. Auf dieser Grundlage vergibt sie halbjährlich Fördermittel für die Entwicklung sogenannter CLASSIC vhb-Kurse für die universitäre Lehre sowie für OPEN vhb-Kurse, die sich an die interessierte Allgemeinheit richten. Darüber hinaus stellt die vhb ihren Trägerhochschulen jährlich Fördermittel für die Entwicklung digitaler SMART vhb-Lerneinheiten zur Verfügung, die vor allem für den Einsatz in Blended-Learning Lehrformaten an den bayerischen Hochschulen gedacht sind.

In der aktuellen Förderrunde erweitern die Trägerhochschulen das Angebot an digitalen Lernangeboten um zehn CLASSIC vhb-Kurse und acht OPEN vhb-Kurse. Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) wird einen Kurs für bayerische Studentinnen und Studenten der Zahnmedizin zum Thema „Kinderzahnheilkunde II - Klinische Kompetenzen (3. Studienabschnitt)„ entwickeln.

Wichtige Impulse für die Vernetzung von Hochschulen

Die vhb wurde im Jahr 2000 gegründet. Ihr Markenkern ist die hochschulübergreifende digitale Lehre. Als Verbundeinrichtung von derzeit 32 Trägerhochschulen setzt die vhb mit ihren drei Formaten CLASSIC vhb, OPEN vhb und SMART vhb wichtige Impulse für die Vernetzung von Hochschulen, Lehrenden und Studentinnen und Studenten in Bayern. Grundlegend ist dabei der Gedanke des Teilens von Hochschullehre. Die vhb entwickelt ihre Angebote und Organisationsstrukturen kontinuierlich weiter. Bedarfsorientierung, Nachhaltigkeit und Qualitätssicherung werden dabei großgeschrieben. Die vhb vergibt die durch den Freistaat bereitgestellten Mittel in kompetitiven Förderrunden an Antragstellende der Trägerhochschulen. Der nächste Stichtag für die Einreichung von Anträgen zu den halbjährlich ausgeschriebenen Förderrunden CLASSIC vhb und OPEN vhb ist der 30. April 2022. Für die jährlich ausgeschriebene SMART vhb-Förderrunde können bis zum 15. Mai 2022 wieder Anträge durch die Hochschulen eingereicht werden.

Weitere Informationen zur vhb finden Sie hier:
https://www.vhb.org/

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Rubriklistenbild: © pixabay/moerschy

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