Polizeieinsatz am Münchner Hauptbahnhof

Drängelei in Schnellrestaurant löst handfesten Streit aus

München - Am Mittwochmorgen, den 5. April, führte ein Vordrängeln in einem Schnellrestaurant des Hauptbahnhofes zu einer körperlichen Auseinandersetzung und Beleidigung, zu denen die Bundespolizei Ermittlungen eingeleitet hat.

Drei Personen befanden sich gegen 3 Uhr in einem Schnellrestaurant auf der Galerie des Münchner Hauptbahnhofes. Sie hatten zuvor ein Punkkonzert besucht und wollten sich in einem Schnellrestaurant vor der Zugheimfahrt noch schnell versorgen. Als sich eine der drei, eine 28-Jährige aus dem mittelfränkischen Markt Roßtal, an einer kleinen Schlange vor dem Verkaufstresen vorbeidrängelte, kam es nach ersten Ermittlungen, zu einem Wortgefecht zwischen ihr und einem der Anstehenden.

Dieser, ein 29-jähriger Freisinger, geriet mit der Frau in ein verbales Wortgefecht und soll ihr dabei ins Gesicht geschlagen haben. Anschließend soll der 30-jährige Freund der Frau den Freisinger so kräftig weggestoßen haben, dass dieser drei Treppenstufen am Ausgang hinunterstürzte. Dadurch wurde ein 36-Jähriger aus Tübingen, einer der drei Konzertbesucher, auf den Vorfall aufmerksam und stellte sich schlichtend und deeskalierend zwischen die beiden Männer. Als sich die Situation schon beruhigt hatte, soll der Freisinger die 28-Jährige, die er zuvor geohrfeigt haben soll, beleidigt und im weiteren Verlauf dem "Schlichter" gegen den Oberkörper getreten haben.

Alle vier beteiligten Personen waren mit Atemwerten von 0,37 bis 1,69 Promille alkoholisiert und konnten die Dienststelle nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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