"Erfolgreiche" Kontrolle des Zolls

Frauen schmuggeln geschützte Tiere und teuren Schmuck ein

+
Geschmuggelten Schmuck im Wert von mehr als 20.000 Euro zog der Zoll in Münchenaus dem Verkehr.

München - Schmuck für mehr als 20.000 Euro und artengeschützte Tiere wollten zwei Frauen nach Deutschland einzuschmuggeln. Es blieb beim Versuch:

Schmuck im Wert von rund 23.300 Euro und vier Taschen im Wert von knapp 8.600 Euro haben Zöllner des Flughafens München im Reisegepäck von zwei Frauen festgestellt.

Der erste Fall ereignete sich Mitte März: eine Österreicherin, die mit ihrer Mutter aus Bangkok über Abu Dhabi nach München flog, versuchte - neben artengeschützten Korallenstücken - wertvollen Schmuck am Zoll vorbei zu schmuggeln. 

Die 19 - jährige Tochter trug die drei neuen Armreife am Arm und erklärte gegenüber dem Zoll, dass es sich hierbei um Geschenke handle, die sie von einem Freund bekommen habe. Den Schmuck hätte sie jedoch beim Zoll anmelden und Abgabenin Höhe von 5.000 Euro entrichten müssen, was sie aber unterlassen hatte.

Exklusive Taschen aus Hongkong

Der zweite Fall ereignete sich Ende März: Eine 28-jährige Deutsche reiste aus Hongkong kommend am Flughafen München mit vier neuen Handtaschen namhafter Hersteller ein. Auf Nachfrage der Zöllner gab sie an, dass die Taschen gebraucht seien. 

Dass diese Angaben aber nicht der Wahrheit entsprachen, war deutlich erkennbar an den fabrikneuen Handtaschen und unbenutztem Zubehör. Der Wert der Accessoires liegt bei knapp 8.600 Euro. Die junge Frau hätte die Waren beim Zoll anmelden müssen und musste vor Ort Abgaben in Höhe von rund 2.000 Euro entrichten.

In beiden Fällen wurden sowohl die Schmuckstücke als auch die Handtaschen sichergestellt und gegen die Damen jeweils ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet.

Pressemeldung des Hauptzollamtes München

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser