Polizei muss in München durchgreifen

Ohne Fahrkarte und ohne Maske: Randale in der S-Bahn

München - Ein 25-jähriger Somalier, der in Holzkirchen gemeldet ist, war Sicherheitsmitarbeitern der Deutschen Bahn am frühen Freitagmorgen, 1. Mai, gegen 1.25 Uhr in einer S-Bahn aufgefallen. Danach ging die "Post" ab:

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Der Mann trug keine Mund-Nasen-Maske und hatte die Füße auf der Sitzbank, zudem konnte er keinen Fahrschein vorzeigen. Als der 25-Jähriger die S-Bahn am Haltepunkt Furth (Oberhaching) verlassen sollte, soll er zunächst die Türe blockiert, einen Mitarbeiter mit Bier bespritzt und anschließend beim Gerangel einem zweiten Security-Mann (49) die mitgeführte Glasflasche an den Kopf geschlagen haben. Die beiden Bahn-Mitarbeiter überwältigten den Somalier am Bahnsteig und übergaben ihn alarmierten Bundespolizisten.

Der 49-jährige Deutsche erlitt eine blutende Kopfverletzung mit Gehirnerschütterung. Beides wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Der 25-Jährige aus Holzkirchen wird wegen Körperverletzung und Leistungserschleichung von der Bundespolizei angezeigt. Ebenso wegen zweier Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz. Er konnte weder einen triftigen Grund für seine Reise angeben, noch trug er die seit dem 27. April im ÖPNV vorgeschriebene Mund-Nasen-Bekleidung.

Pressemeldung Bundespolizei München

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