Spaziergängerin mach grausigen Fund in München

Schwan wurden Kopf und Beine abgerissen - Waren es Tierquäler?

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München - Eine Spaziergängerin fand einen übel zugerichteten Schwan bei Schloss Blutenburg. Kopf und Füße wurden dem Tier abgerissen. 

Unfassbar grausame Bilder boten sich einer Spaziergängerin im Münchner Obermenzing am Donnerstag, den 14. November. Wie abendzeitung.de berichtet war die 48-jährige Gabi A. gerade mit ihren beiden Hunden am Ufer der Würm hinter Schloss Blutenburg unterwegs, als ich ein toter Schwan ins Auge fiel. Das Tier lag neben einer Parkbank, auf der sie eine Pause einlegen wollte. 

Es war aber nicht an natürlichen Ursachen verendet, sondern übel zugerichtet worden. Ein grausiger Anblick, berichtet Gabi A. der Zeitung gegenüber. Der Vogel sei schrecklich verstümmelt worden, überall habe Blut geklebt. Kopf und Beine seien vom Körper des Tieres gerissen worden. 

Erschüttert von dem grausigen Anblick lief die Frau in die Schlossschänke, wo sie den Hausmeister alarmierte. Der habe den Schwan entsorgen wollen, doch Gabi A. habe Bedenken geäußert.

Verdacht von Tierquälerei

Bereits im vergangenen Sommer habe sie nämlich an der selben Stelle zwei Männer gesehen, die es sich auf der Wiese mit einem Kasten Bier gemütlich gemacht hatten und dort eine Schwanenfamilie tyrannisierten. Sie habe die beiden aufgefordert, damit aufzuhören und sogar die Polizei gerufen. Einer der Männer habe ihr den Hörer weggenommen und ins Telefon gerufen: "Du blöder Bulle, wenn du kommst, sind wir schon lange weg." Anschließend seien die beiden Männer getürmt.

Ob die beiden Fälle zusammenhängen ist nicht klar. Die Polizei habe sich aber den toten Schwan angesehen, berichtete Polizeisprecher Dennis Bora, laut der Abendzeitung. Es könne durchaus sein, dass ein Hund den Vogel gerissen habe. Aber auch ein Mensch könnte das Tier zur  Tode gequält haben. Das ließe sich nicht mehr mit absoluter Sicherheit feststellen. 

jv

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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