Erleichterung für grenznahe Anwohner?

Staatsminister und Österreichs Europaministerin kündigen 24-Stunden „Einkaufsregel“ an

Staatsminister Florian Herrmann und Österreichs Europaministerin Caroline Edtstadler bei der Pressekonferenz in der Bayerischen Staatskanzlei in München
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Staatsminister Florian Herrmann und Österreichs Europaministerin Caroline Edtstadler bei der Pressekonferenz in der Bayerischen Staatskanzlei in München

München - Nach den ersten Tagen des „Lockdowns“ scheint nun ein kleiner Lichtblick näher als gedacht. Eine 24-Stunden „Einkaufsregel“ soll einen engen Grenzverkehr möglich machen.

Nach massiver Kritik aus Wirtschaft und Politik rudert die Bayerische Staatsregierung zurück. Die strenge Einreiseverordnung wird für den kleinen Grenzverkehr ausgesetzt.

Besonders Grenzanwohner atmen bei einer solchen Lockerung auf. Eine 24-Stunden „Einkaufsregel“ kommt, so heißt es bei der Pressekonferenz in der Bayerischen Staatskanzlei in München. Es sprachen Staatsminister Florian Herrmann und Österreichs Europaministerin Caroline Edtstadler.

Damit soll ein engerer Grenzverkehr trotz Einreise-Quarantäneverordnung möglich sein. Diese soll morgen bundesweit bei der Konferenz mit Angela Merkel verabschiedet werden.

„Der Vollzug ist ab sofort im Vorgriff auf eine bundesweite Regelung möglich“, so Staatsminister Florian Herrmann. Der typisch kleine Grenzverkehr wird wieder möglich sein. Weiter meint Herrmann: „Trotzdem nach Möglichkeit nicht reisen, die Mobilität muss weiter eingeschränkt werden“.

Die Testpflicht für Berufspendler bleibt bestehen.

hud

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