Kripo ermittelt wegen versuchter Tötung in München

Brutale Attacke mit Pflastersteinen und Besen: 33-Jähriger fast tot

München - Am Mittwoch, 28. August, eskalierte ein Streit im Stadtteil Berg am Laim so sehr, dass ein 33-jähriger Mann schwer verletzt wurde. Die beiden Brutalo-Schläger wurden inzwischen von der Polizei geschnappt.

Der Pressebericht im Wortlaut:

Am Mittwoch, den 28. August, gegen 22.55 Uhr, verabredete sich ein 33-jähriger Münchner mit zwei Männern aus München (25 und 28 Jahre alt) in der Aßlinger Straße. Aus noch nicht näher bekannten Gründen kam es hierbei zu einem Streit, der in eine körperliche Auseinandersetzung mündete. Dabei schlug der 28-Jährige mehrfach mit einem Besenstiel gegen den Kopf und Oberkörper des 33-Jährigen, während gleichzeitig der 25-Jährige den 33-Jährigen mit Pflastersteinen bewarf. 

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen holte der 33-Jährige bei dieser Auseinandersetzung auch ein Messer hervor, ohne es jedoch gegen die Kontrahenten einzusetzen. Nachdem unbeteiligte Zeugen auf das Geschehen aufmerksam wurden und über den Notruf die Polizei alarmierten, ließen die Kontrahenten voneinander ab und entfernten sich noch vor Eintreffen der Polizei. Die Täter flüchteten und der schwer verletzte 33-Jährige begab sich in seine Wohnung. Dort wurde er durch die Polizei angetroffen. Er wurde im Anschluss durch einen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und dort intensivmedizinisch versorgt. Nach derzeitigem Stand befindet er sich nicht in Lebensgefahr. 

Verdächtige bereits festgenommen

Durch intensiven und umfangreichen Ermittlungen der Mordkommission der Münchner Polizei, konnten die beiden Tatverdächtigen am selben Tag vorläufig festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ der zuständige Ermittlungsrichter am 30. August Haftbefehle, unter anderem wegen versuchten Totschlags. Zur Aufklärung des Sachverhalts sind noch weitere umfangreiche Ermittlungen durch das Kommissariat 11 erforderlich.

Pressebericht des Polizeipräsidiums München

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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