Handfeste Auseinandersetzung in Bahn

Wiesnbesucher macht es sich auf Gepäckablage gemütlich - Situation eskaliert

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München - Ein Wiesnbesucher wollte sich auf dem Heimweg im Zug einen lustigen Spaß erlauben. Der ging aber nach hinten los - die Situation endete in einer Handfesten Auseinandersetzung. 

Was als spaßige Aktion im Zug nach dem Oktoberfest losging, eskalierte am Freitagabend schnell. Zwei Brüder waren nach dem Wiesnbesuch mit der Bahn auf dem Heimweg, dabei feierten sie noch kräftig nach, berichtet die Bundespolizei München am Samstag. Gegen Mitternacht waren der 28-Jährige und sein vier Jahre jüngerer Bruder in der Regionalbahn RE3092 auf dem Weg nach Moosburg, als der ältere der Beiden sich zum Spaß auf eine Gepäckablage über den Sitzen legte. Es kam wie es kommen musste und der Mann aus dem Landkreis Deggendorf fiel von der Ablage herunter, genau auf einen Reisenden, der unter ihm saß.

Der fand das Ganze wohl gar nicht zum Lachen und es kam erst zu einem Streit, der dann rasch zu einer handfesten Auseinandersetzung eskalierte. Der 28-Jährige soll laut Polizei sogar versucht haben seinen Kontrahenten anzuspucken. Stattdessen soll er aber dessen Begleiterinnen (26 und 29 Jahre) getroffen und dafür mehrere Ohrfeigen kassiert haben. Erst die Zugstreife der Bundespolizeiinspektion Passau, sowie ein Beamter des Flughafen München, der in Uniform auf dem Heimweg war, die schließlich eingriffen, konnten die Lage entschärfen. 

Am Bahnhof Moosburg wurden schließlich Alkoholkontrollen durchgeführt. Der 28-Jährige hatte dabei einen Promillewert von 2,2, sein Widersacher einen von 0,54 und sein Begleiter von 1,38. Der Mann, auf den der Betrunkene gefallen war, trug bei dem Vorfall eine blutige Nase davon, wobei sich die Zeugen nicht einigen konnten, ob er diese bei dem Streit davon getragen, oder vorher schon gehabt hatte.

jv/Pressemeldung Bundespolizei München

Rubriklistenbild: © Bundespolizei München (Symbolbild)

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