Versuchte Tötung in München

Mann (48) rammt Mitbewohner (57) nach Suff-Streit Messer in den Hals

München - Ein heftiger Streit zwischen zwei Männern endete mit einem versuchtem Tötungsdelikt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut


Am Samstag, 2. Mai, gegen 2.30 Uhr, wurde der Polizeinotruf 110 von einem Bewohner einer Wohnung in der Wintersteinstraße alarmiert. Bei dem Notruf wurde mitgeteilt, dass sich eine verletzte Person in der Wohnung befinden würde. Bei der Notrufsituation wurde auch die Information bekannt, dass ein Messer eine Rolle spielen könnte. Daraufhin wurden sofort über zehn Streifen an die Einsatzörtlichkeit entsandt, um den mitgeteilten Vorfall zu überprüfen. 

Die Beamten trafen in einer Wohnung in dem dortigen Mehrfamilienhaus auf zwei männliche Personen (48 und 57 Jahre alt), die beide in dieser Wohnung wohnten. Beide waren auffällig alkoholisiert und der 57-Jährige hatte eine stark blutende Stich- oder Schnittverletzung am Hals. Er musste vom Rettungsdienst behandelt werden und wurde danach zur weiteren klinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.


Nach den ersten Ermittlungen der Polizei kam es zu einem Streit zwischen den beiden Personen, in dessen Verlauf der 48-Jährige den 57-Jährigen mit einem scharfen Gegenstand am Hals verletzte

Der 48-Jährige wurde vorläufig festgenommen und der Haftanstalt im Polizeipräsidium München überstellt. Die Kapitaljourstaatsanwältin der Staatsanwaltschaft München I beantragte beim zuständigen Ermittlungsrichter den Erlass eines Haftbefehls wegen versuchtem Totschlag. Dieser erließ den Haftbefehl wie beantragt und nahm den Beschuldigten in Haft.

 In der Wohnung wurden umfangreiche Spurensicherungsarbeiten von der Münchner Kriminalpolizei durchgeführt. Das Kommissariat 11 (Tötungsdelikte) hat die Ermittlungen aufgenommen.

Pressemitteilung Polizei München

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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