Er versuchte, dem Beamten gegen den Kopf zu treten

Psychisch auffälliger Mann (29) geht auf Bundespolizisten in München los 

München – Große Öffentlichkeitswirksamkeit erlangte ein 29-Jähriger, der am Samstagnachmittag (6. April) bei Absperrmaßnahmen an einem eintreffenden Fußball-Sonderzug am Münchner Hauptbahnhof versuchte die Polizeiabsperrung zu durchbrechen.

Pressemeldung im Wortlaut:

Gegen 15.25 Uhr führten Bundespolizeikräfte Absperrmaßnahmen am Querbahnsteig, Höhe Bahnsteig 18, durch. Dort galt es Fans von Borussia Dortmund zu erwarten, die zum „Classico“ FC Bayern – BVB Dortmund mit einem Sonderzug nach München reisten. 

Während des Absperrren des Bahnsteiges, versuchte ein 29-jähriger Rumäne die Polizeiabsperrung zum Bahnsteig hin zu durchbrechen. Dabei sprang und rannte er zweimal massiv gegen die Absperrung, sprich gegen Bundespolizisten. Daraufhin wurde mit körperlicher Gewalt zu Boden gebracht. Dabei und bei der Fesselung leistete er erheblichen Widerstand. Die anschließende Verbringung zur hiesigen Dienststelle war ebenfalls nur mit erheblichen Mehraufwand von Beamten möglich. In der Dienststelle verweigerte der in Berlin polizeilich gemeldete jegliche Zusammenarbeit.

Gegen 16 Uhr sollte der Beschuldigte für weitere Maßnahmen dem Gewahrsamsraum zugeführt werden. Dabei versuchte der Rumäne im Wachbereich der Inspektion einen Beamten zu treten. Dieser konnte jedoch dem Fußtritt gegen den Kopf ausweichen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I, wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Zudem wurde der Mann zwecks Richtervorführung am Folgetag in die Haftanstalt überstellt.

Hinsichtlich der Tathandlungen war keinerlei Fußballbezug erkennbar. Der Rumäne zeigte im Polizeigewahrsam psychische Auffälligkeiten, die möglicherweise auch ursächlich für die Tat sein könnten.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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