Neue Details zur verkohlten Leiche vom Feringasee

Erst Netflix und Neuschwanstein - und dann der grausame Mord?

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Ein 35-jähriger Münchner soll am 11. September seine langjährige Freundin umgebracht haben. Um seine Tat zu vertuschen, transportierte der Mörder die Leiche der Frau zum Münchner Feringasee.
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München - Nach dem grausamen Tod der 32-jährigen Beatrice F. werden Details zu den Tagen vor dem Leichenfund am Feringasee bekannt.

Die Tat schockierte ganz Deutschland: Ein 35-jähriger Münchner soll am 11. September seine langjährige Freundin umgebracht haben. Um seine Tat zu vertuschen, transportierte der Mörder die Leiche der Frau zum Münchner Feringasee. Dort übergoss der Täter die Tote mit Benzin und zündete sie an. Ein Landschaftsgärtner entdeckte die verkohlten Überreste der Frau, die ursprünglich aus Sachsen stammt.

An dieser Stelle am Münchner Feringasee wurde die verbrannte Leiche von Beatreice F. am 11.9.2017 entdeckt.

Nachdem Konstantin V. seine Freundin bei der Münchner Polizei als vermisst gemeldet hatte, fiel der Verdacht schnell auf ihn selbst zurück: Der Mann machte widersprüchliche Aussagen bei der Polizei und wirkte seltsam kühl und gefasst. Forensiker sicherten Blutspuren im Haus und im Auto des Verdächtigen. Auch ein Leichenspürhund soll im Keller der Paares angeschlagen haben.

Märchenschlösser und Dating-Portale

Bild.de hat neue Details zu den Tagen vor der grausamen Tat veröffentlicht. Das Paar verbrachte offenbar eine harmonische Zeit, bevor Beatrice F. erdrosselt und verbrannt wurde. So sollen sie in ihrer Wohnung im Münchner Nobelviertel Bogenhausen in den Tagen vor dem Mord gemütlich Netflix geguckt und indisches Essen bestellt haben. Wenige Tage vor dem Mord machte das Paar sogar einen Ausflug zu dem weltberühmten Märchenschloss Neuschwanstein.

Schloss Neuschwanstein: Kurz vor dem tödlichen Drama machte das Paar noch einen Ausflug zu dem Märchenschloss.

Tatmotiv Eifersucht?

Laut bild.de war Beatrice F. gleich auf mehreren Dating-Portalen aktiv. Möglicherweise war also Eifersucht das Motiv für den Mord. Seit dem 14. September sitzt Konstatnin V. in München in Untersuchungshaft wegen dringenden Mordverdachts.

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