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Hinterhältige Masche in München

Falsche Polizeibeamte erschleichen sich mehrere Tausend Euro

Einer Münchenerin (76) wurden mehrere Tausend Euro gestohlen. Sie fiel auf Trickbetrüger rein, die sich am Telefon als ihre Tochter und Polizeibeamte ausgaben. Jetzt ermittelt die Polizei.

Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

München - Am Dienstag, 11. Mai, gegen 14 Uhr, erhielt eine 76-Jährige aus München einen Anruf einer unbekannten Person, welche sich als ihre Tochter ausgab. Sie erzählte ihr, dass sie einen Verkehrsunfall verursacht habe. Im Verlauf des Telefonats übernahm ein weiterer unbekannter Mann das Gespräch und gab sich als Polizeibeamter aus. Er übte nun auf die 76-Jährige Druck aus, in dem er ihr erklärte, dass die Tochter einen Verkehrsunfall mit Todesfolge verursacht hätte und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ins Gefängnis müsse. Dies sei nur vermeidbar, wenn sie eine Kaution in Höhe von mehreren tausend Euro überweise.

Da die 76-Jährige über ihr Onlinebanking nicht die gesamt verlangte Summe überweisen konnte, wurde durch den unbekannten Täter angegeben, dass dies zunächst noch durch die Staatsanwaltschaft abgeklärt werden müsse. Nach angeblicher Zustimmung durch die Staatsanwaltschaft überwies die Münchnerin einen Betrag von mehreren tausend Euro.

Durch den falschen Polizeibeamten wurde ihr daraufhin versprochen, dass die Tochter nun freigelassen werde und sich anschließend telefonisch bei ihr melden würde.

Nachdem sich bei der 76-Jährigen die Tochter nicht meldete, kam ihr die Sache schließlich seltsam vor. Nach einem Telefonat mit ihrer echten Tochter wurde ihr klar, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war.

Daraufhin begab sie sich zur Anzeigenerstattung zu einer Polizeiinspektion.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München/fro

Rubriklistenbild: © Ole Spata

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