Wer macht denn sowas?

Ekel-Alarm in München: Unbekannte stopfen Hackfleisch in E-Ladesäule

Hackfleisch in Ladesäule gestopft
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Hackfleisch-Sabotage: Die Ladesäule wurde damit unbrauchbar.

München - Wer macht denn sowas? Bislang unbekannte Täter haben in München Hackfleisch in eine E-Ladesäule gestopft.

Es ist ein ekliger Anblick: Unbekannte haben in der Münchner Marklandstraße eine größere Menge Hackfleisch in eine Steckvorrichtung der Ladestation für E-Autos der Stadtwerke (SWM) gestopft. Die Ladestation wurden damit unbrauchbar. Denn das Fleisch drang bis in die Kontakte der Stecker. Aufgrund der Bauweise war eine Vor-Ort-Reparatur nicht möglich. Ein kompletter Austausch des Steckers war also nötig - die Stadtwerke sprechen in einer Reaktion von einem „unnötigen Ärgernis“.

Kein Einzelfall

Wenngleich dieser Fall besonders heraussticht - um einen Einzelfall handelt es sich nicht. Immer wieder werden in München Ladesäulen beschädigt. Ein Umstand, der bereits die Politik beschäftigt. Wie eine Anfrage des CSU-Stadtrats Manuel Pretzl (CSU) ergab, dass die Störquote bei den Münchner Ladesäulen an sich bei unter drei Prozent liegt. Aber man verzeichne eine deutliche Zunahme von Vandalismus, der die Verfügbarkeit ebenfalls beeinträchtige.

dp

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