Frau und Geldtasche in Ismaning waren plötzlich weg...

Unbekannte zockt Apotheker in München mit "Blanker-Hintern-Trick" ab

Apotheke Schild Symbolbild
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Apotheke (Symbolbild).

München - Bereits am Mittwoch, 2. September, gegen 9.30 Uhr, betrat eine bislang unbekannte Frau eine Apotheke in Ismaning und verlangte zunächst zwei Masken, welche von der Frau bezahlt wurden.

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Anschließend deutete die Frau auf ihr Gesäß und verlangte nach einer Creme. Der Apotheker ging daraufhin zu den Regalen, um nach einem entsprechenden Produkt zu schauen. Die Frau folgte dem Apotheker in den hinteren Bereich der Apotheke, dessen Betreten für Kunden nicht vorgesehen ist. Die Frau folgte dem Apotheker bis ins Büro. Hier zog sie ihre Hose herunter und deutete auf ihr nacktes Gesäß. Der Apotheker forderte die Frau daraufhin auf sich anzuziehen.

Schließlich kamen weitere Angestellte und die Inhaberin der Apotheke hinzu, welche die Frau aufforderte, das Geschäft zu verlassen. Dieser Aufforderung kam die Frau nach. Im Zuge des aufgeführten Geschehens war es der Frau offenbar gelungen, unbemerkt eine Geldtasche mit Bargeld aus dem Büroraum zu entwenden. Als dies festgestellt wurde, war die Frau bereits verschwunden. Das Kommissariat 65 hat in diesem Fall die Ermittlungen übernommen.

Personenbeschreibung: Weiblich, ca. 35-40 Jahre, etwa 165cm groß, korpulent, südländische Erscheinung, spricht gebrochen Deutsch. Bekleidet mit brauner Bluse, dunkelblauer Jeans, Sandalen, beige/braunem Kopftuch, führte Handtasche mit.

Zeugenaufruf: Wem sind im angegebenen Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Münchner Straße oder in deren näheren Umgebung aufgefallen? Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Münchner Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

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