An der Bahnstrecke Rosenheim - München

Unbekannte erlauben sich ganz schlechten Scherz - Meridian muss bei 160 km/h notbremsen

Bild von Bahn
+
Ein Meridian-Zug (Symbolbild).

München – Das hätte auch ganz böse ausgehen können: Unbekannte warfen am späten Donnerstagabend (1. April) am Bahnhof Haar zwei Fahrräder über eine Lärmschutzwand hinweg ins Gleis. Ein herannahender Meridian musste bei 160 km/h eine Schnellbremsung einleiten.

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Gegen 23.45 Uhr warfen drei bislang Unbekannte am Bahnhof Haar zwei Fahrräder über eine Lärmschutzwand hinweg in die Gleise (Bahnstrecke Rosenheim - München). Eines der Fahrräder wurde durch den Meridian 79636 bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h erfasst. Das zweite Fahrrad blieb vor den Gleisen auf dem Bahnsteig liegen. Ein Triebfahrzeugführer des Zuges erkannte das Hindernis und leitete eine Schnellbremsung ein. Der Zug war unbesetzt. Von Mitternacht bis etwa 3 Uhr war die Bahnstrecke gesperrt. Dadurch kam es zu Behinderungen im Bahnverkehr.

Der Schaden am Triebfahrzeug beläuft sich nach ersten Schätzungen eines Mitarbeiters der Bayerischen Regionalbahn (BRB) auf rund 10.000 Euro. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen eines Gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr eingeleitet. Dazu werden unter anderem Bilder der Videoaufzeichnungen am Bahnhof Haar ausgewertet.

Pressemitteilung Bundespolizei München

Kommentare