Am Ostbahnhof in München

Unbeteiligter (33) bedrängt wiederholt Polizistin während Einsatz - dann beißt der Diensthund zu

Am Donnerstag, 14. Januar, gegen 21.05 Uhr, wurden die Münchner Polizei und die Bundespolizei über eine angebliche Bedrohungssituation mit einer Waffe (Messer) am Ostbahnhof informiert. Aufgrund dessen wurden mehr als zehn Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt.

München/Ostbahnhof - Nach Eintreffen der Polizeibeamten wurden am Orleansplatz mehrere Personen angetroffen, die zuvor wahrscheinlich eine Auseinandersetzung miteinander hatten. Dabei wurde auch ein Taschenmesser aufgefunden. Nach ersten Erkenntnissen gab es keine Anhaltspunkte für Straftaten.

Ein zuvor völlig unbeteiligter 33-Jähriger aus München ging während des laufenden Einsatzes immer wieder in bedrohlicher Haltung auf eine Beamtin der Bundespolizei, die mit ihrem Diensthund vor Ort war, zu. Diese forderte den 33-Jährigen mehrfach auf, Abstand zu ihr und zu ihrem Hund zu halten. Da der Mann der Aufforderung nicht nachkam und ihr immer wieder in aggressiver Art und Weise nahe kam, drückte sie ihn von sich weg. Nachdem er sich wieder näherte, verbiss sich der an der kurzen Leine gehaltene Diensthund in dessen Jacke.

Im weiteren Verlauf beleidigte er die Beamtin der Bundespolizei immer wieder, weshalb Polizeibeamte der Landespolizei zur Situation hinzukamen. Auch diese wurden mehrfach von dem 33-Jährigen beleidigt. Zur weiteren Abklärung wurde er zu einer Polizeiinspektion gebracht. Auf dieser beleidigte er im Rahmen der Anzeigenbearbeitung auch die anwesenden Polizeibeamten.

Er wurde wegen Beleidigung und einem Verstoß nach dem Infektionsschutzgesetz (Ausgangssperre) angezeigt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © Patrick Pleul

Kommentare