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Zug der Bayerischen Regiobahn kann in letzter Sekunde bremsen

Zentimeter entscheiden über Leben und Tot: Mann stürzt an Münchner Hauptbahnhof auf Gleise

Der Mann stürzte am Münchner Hauptbahnhof ins Gleis, ein einfahrender Zug konnte in letzter Sekunde noch bremsen.
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Der Mann stürzte am Münchner Hauptbahnhof ins Gleis, ein einfahrender Zug konnte in letzter Sekunde noch bremsen.

Am Montagnachmittag (22. August) stürzte ein bislang Unbekannter im Münchner Hauptbahnhof vom Bahnsteig 35/36 – ohne Fremdeinwirkung – ins Gleis 36. Ein einfahrender Zug der Bayerischen Regiobahn kam gerade noch rechtzeitig kurz vor dem im Gleis Liegenden zum Stehen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

München – Gegen 15.15 Uhr entstieg ein Unbekannter am Gleis 35 einem Zug der Bayerischen Regiobahn (BRB). Nach wenigen Metern geriet der Mann, der einen türkisfarbenen Rollkoffer mit sich zog, ins Schwanken, ging wenige Schritte quer des Bahnsteigs und stürzte am Gleis 36 auf die rund 60 Zentimeter tief liegenden Schienen. Im gleichen Zeitraum war ein Meridian eingefahren. Dessen Triebfahrzeugführer leitete eine Schnellbremsung ein und kam rund 50 Zentimeter vor dem quer auf den Schienen Liegenden zum Stehen.

Zwei Reisende erkannten dies und halfen dem Mann aus den Gleisen und verständigten Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit, die sich im Bereich des Querbahnsteigs am Starnberger Flügelbahnhof befanden. Da dem Verunfallten offensichtlich nichts fehlte und die DB-Security, die Situation nicht gesehen hatten und auch die Lebensgefahr, in der sich der Unbekannte befand, nicht erkennen konnten, verständigten sie weder den Rettungsdienst noch die Bundespolizei.

Mann erlitt wohl Schwächeanfall

Bekannt wurde der Vorfall durch einen Mitarbeiter der Bayerischen Regiobahn, der zu seinem Dienstende bei der Bundespolizei anfragte, wie es dem Verletzten beziehungsweise dem Triebfahrzeugführer ginge. Nach Auswertung der Videoaufzeichnung vom Bahnsteig geht die Bundespolizei von einem „Schwächeanfall“ aus, den der Unbekannte am Bahnsteig erlitt. Der Triebfahrzeugführer des Meridian musste, aufgrund eines durch den Vorfall hervorgerufenen Schocks, abgelöst und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden.

Beschreibung des Verunfallten

Die Münchner Bundespolizei sucht nun nach dem Verunfallten. Dieser war etwa 55 bis 60 Jahre alt sowie zwischen 175 und 180 Zentimeter groß. Er trug kurze schwarze Shorts und weiße Sneaker sowie ein kurzärmeliges weißes T-Shirt mit drei roten Streifen auf der Schulter. Mit sich führte der einer „BOB“ Entstiegene einen mittelgroßen, türkisfarbenen Rollkoffer sowie einen Rucksack mit gelben Trägern. Die Bundespolizei bittet den Mann beziehungsweise Personen die ihn kennen, sich unter der Rufnummer 089/515550-1111 zu melden.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München

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