Fehler beim Einfädeln: schwerer Unfall

München - Ein Skoda aus dem Landkreis Altötting verursachte einen Unfall mit einem Rosenheimer Lkw und einem Traunsteiner Polo.

Heute, am Montag, 05.11.12, gegen 6.30 Uhr, ereignete sich auf der BAB A 99 in Fahrtrichtung Stuttgart/Nürnberg unmittelbar nach dem Autobahnkreuz München Ost ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Hierbei wurden drei Fahrzeugführer leicht verletzt.

Beim Einfädelvorgang von der BAB A 94 auf die BAB A 99 in Richtung Nürnberg übersah ein 61-jähriger Skoda Fahrer aus dem Landkreis Altötting einen auf der A 99 fahrenden 40 t Sattelzug aus dem Landkreis Rosenheim. Der Skoda stellte sich aus noch nicht geklärter Ursache vor dem Sattelzug quer und wurde vom rechten Fahrstreifen nach links gedrückt, wo er mit einem Audi eines 26-jährigen Münchners und dann mit einem VW Polo eines 36-Jährigen aus dem Landkreis Traunstein kollidierte. Der Unfallverursacher blieb unverletzt, während sich die anderen Fahrzeugführer leichte Verletzungen zuzogen.

Die nicht mehr fahrbereiten Pkw mussten abgeschleppt werden. Da auch eine nicht unerhebliche Menge Öl, Diesel und Kühlerflüssigkeit ausgelaufen war, rückten die Freiwilligen Feuerwehren aus Haar und Vaterstetten an, um gemeinsam mit der Autobahnmeisterei Hohenbrunn die Fahrbahn zu reinigen. Insgesamt waren für die Dauer von ca. 2 Stunden alle drei Fahrstreifen in Richtung Nürnberg gesperrt, der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Hierdurch kam es zu einem ca. 10 km langen Rückstau, der sich nach Räumung der Unfallstelle durch den noch anhaltenden Berufsverkehr nur langsam auflöste.

Insgesamt befanden sich mehr als 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Autobahnmeisterei und der Polizei im Einsatz.

Pressemitteilung Autobahnpolizeistation Hohenbrunn

Rubriklistenbild: © pa

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