Auf dem Heimweg vom Oktoberfest

Trotz Hilferufen: Frau (29) mitten in München brutal vergewaltigt

München - Zu einer brutalen Vergewaltigung kam es am Wochenende im Stadtteil Ludwigsvorstadt. Immerhin: Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter noch direkt am Tatort festnehmen.

Am Sonntagmorgen, 29. September, befand sich eine 29-jährige Touristin aus Norwegen gegen 5.35 Uhr auf dem Nachhauseweg vom Oktoberfest. Sie hatte sich nach der Wiesn zunächst in ein Lokal begeben, das sie im Nachhinein nach Angaben der Münchner Polizei jedoch nicht mehr benennen konnte.

Dort traf sie auf einen 26-jährigen ihr nicht bekannten Mann. Beide verließen das Lokal, um ihre Kneipentour gemeinsam fortzusetzen. In der Landwehrstraße stieß der 26-Jährige die Norwegerin jedoch plötzlich in einen Hausgang, drückte sie zu Boden und vergewaltigte sie. Die Dame wehrte sich heftig und schrie um Hilfe. 

Auf ihre Hilferufe wurde ein unbeteiligter Zeuge aufmerksam und verständigte die Polizei. Noch am Tatort konnte der Mann vorläufig festgenommen werden. Der Mann landete in der Haftanstalt des Münchner Polizeipräsidiums. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 26-Jährigen aus Uganda, der aus der Gemeinde Röhrmoos (Landkreis Dachau) stammt. Der zuständige Ermittlungsrichter hat inzwischen Haftbefehl erlassen. 

Vergewaltigung auch im Landkreis Traunstein

Am Samstagnachmittag, 28. September, hatte sich darüber hinaus eine brutale Vergewaltigung in einer kleinen Gemeinde im Landkreis Traunstein ereignet. Dort war ein Afghane (28) über seine Arbeitskollegin hergefallen, hatte sie gefesselt und sich an ihr vergangen. Auch in diesem Fall wurde der mutmaßliche Täter bereits vor der Polizei verhaftet.

Polizei München/mw

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